Mit Chemikalien für Pyrotechnik rumgebastelt: Mehrere Jugendliche nach Unfall in Spezialklinik
Rosenheim - Drei Jugendliche sind im oberbayerischen Rosenheim beim Hantieren mit Chemikalien für Pyrotechnik teils schwer verletzt worden.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 19 Uhr im Stadtteil Aising.
Die Jugendlichen, die sich am Samstagabend beim Hantieren mit Chemikalien für Pyrotechnik in Rosenheim verletzt haben, sind 13 und 14 Jahre alt. Die Schüler kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus. Sie erlitten nach Polizeiangaben etwa schwere Verbrennungen im Gesicht, an den Armen und an den Schienbeinen.
Ein 15-Jähriger wurde leicht verletzt, ein weiterer 14-Jährige kam ohne Blessuren davon.
Laut eines Polizeisprechers ist nicht bekannt, was die Jugendlichen mit den Stoffen geplant hatten. Die Jungen konnten bisher nicht befragt werden.
Zwei Schwerverletzte – ein dritter Jugendlicher hatte besonders viel Glück
Nach bisherigem Kenntnisstand war es zu einer Verpuffung vor einer Garage eines Wohnhauses gekommen. Aktuellen Erkenntnissen zufolge wollten die Jugendlichen Böller herstellen und hatten dafür Chemikalien vermischt.
Neben dem medizinischen Rettungspersonal und dem Rettungshubschrauber waren Feuerwehr, Polizei und auch speziell Beamte der Kripo vor Ort.
Zusätzlich unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Einsatzkräfte nach dem Vorfall mit den pyrotechnischen Chemikalien.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Motivlage laufen.
Titelfoto: Markus Steinberger / EinsatzReport24

