Rosenheim - Drei Jugendliche sind im oberbayerischen Rosenheim beim Hantieren mit Chemikalien für Pyrotechnik teils schwer verletzt worden.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 19 Uhr im Stadtteil Aising. Zwei von ihnen mussten per Hubschrauber in Spezialkliniken geflogen werden.
Laut eines Polizeisprechers ist nicht bekannt, was die Jugendlichen mit den Stoffen geplant hatten. Ob das Trio versucht haben könnte, eine Art Böller herzustellen, muss erst noch untersucht werden.
Wie der Pressedienst "EinsatzReport24" vor Ort in Erfahrung brachte, soll es zu einer Verpuffung gekommen sein.
Bei der unkontrollierten Reaktion hätte einer der Jugendlichen schwere Verletzungen und Verbrennungen zweiten Grades erlitten.
Ein Zweiter wurde vor allem an den Beinen schwer verletzt und wurde in eine auf entsprechende Verletzungen spezialisierte Klinik gebracht.
Zwei Schwerverletzte – ein dritter Jugendlicher hatte besonders viel Glück
Der Dritte hatte bei dem Unfall offenbar viel Glück – seine leichten Verletzungen konnten demnach vor Ort behandelt werden.
Neben dem medizinischen Rettungspersonal und dem Rettungshubschrauber waren Feuerwehr, Polizei und auch speziell Beamte der Kripo vor Ort.
Zusätzlich unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Einsatzkräfte nach dem Vorfall mit den pyrotechnischen Chemikalien.
Zum Alter der drei Jugendlichen wurden offiziell noch keine konkreten Details genannt.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Motivlage laufen.