Heroldsberg - Im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt ist am Dienstagnachmittag bei einem schweren Frontalunfall ein Mensch ums Leben gekommen.
Laut Angaben der Einsatzkräfte ereignete sich der Vorfall gegen 15.50 Uhr auf der B2. Ein Auto ist dabei offenbar bei einem missglückten Überholmanöver in einen entgegenkommenden Lastwagen gekracht.
Die beiden Fahrzeuge fingen daraufhin Feuer, der Autofahrer war in seinem Wagen eingeklemmt. Als die Feuerwehr vor Ort ankam, standen sowohl Lastwagen als auch Auto in Vollbrand.
"Der Pkw-Fahrer ist infolge dieses Unfalls noch an der Unfallstelle verstorben", bestätigte Alexander Greil, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Mittelfranken, gegenüber der Presse.
"Die Horrorvorstellung ist immer, dass eine Person im Fahrzeug noch drinnen eingeklemmt ist und das Fahrzeug eben brennt. Und leider hat sich das auch bewahrheitet", zeigte sich Enrico Delfino, Pressesprecher bei der Feuerwehr Heroldsberg, betroffen.
Ob der Autofahrer zum Zeitpunkt des Feuers noch am Leben oder bei Bewusstsein war, ist nicht bekannt. Wie der Mediendienst "News5" von vor Ort berichtet, soll es sich bei dem Verstorbenen um einen 71-jährigen Mann gehandelt haben.
Die Ermittlungen laufen. "Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth wurde ein Gutachter hinzubestellt, der die Kollegen hier bei der Unfallaufnahme unterstützt", so Greil.