Traktor rammt Strommast: Mehrere Haushalte stundenlang ohne Strom
Donauwörth - Im schwäbischen Landkreis Donau-Ries hat ein 33 Jahre alter Landwirt bei Feldarbeiten einen Strommast beschädigt und damit einen längeren Stromausfall ausgelöst.
Wie die Polizeiinspektion Donauwörth am Samstag mitteilte, passierte der Vorfall am Freitag gegen 13 Uhr im Bereich der Rudegerstraße in Wörnitzstein.
Der Mann war dort mit seinem Traktor und einem am Heck angebrachten Gerät auf dem Acker unterwegs.
Aus Unachtsamkeit stieß er laut Angaben gegen einen Holzstrommast, der sich auf der Anbaufläche befand.
Durch den Aufprall geriet dieser Mast in eine gefährliche Schräglage. "Ein komplettes Umstürzen wurde lediglich durch die noch intakten, daran befestigten Stromleitungen verhindert", teilte die Polizeiinspektion Donauwörth mit.
Da die Leitungen allerdings weiterhin unter Spannung standen, entstand unmittelbar Funkenflug, der eine Gefahr darstellte. Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, Polizei und Feuerwehr rückten an.
Mehrere Haushalte sechs Stunden ohne Strom
Mehrere Feuerwehren sicherten den Bereich mit rund 20 Einsatzkräften weiträumig ab. Dadurch sollte eine Gefahr durch den beschädigten Mast und den Funkenflug ausgeschlossen werden.
Auch der zuständige Netzbetreiber kam an die Unfallstelle. Man schaltete den betroffenen Stromkreis ab und begann mit den Reparaturarbeiten.
Für rund zehn Haushalte in Wörnitzstein blieb der Vorfall spürbar: Sie mussten knapp sechs Stunden ohne Strom auskommen. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar. Verletzt wurde niemand.
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