29-Euro-Ticket für Berlin könnte bis Ende April kommen, aber es gibt einen Dämpfer

Berlin - Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch (54, Bündnis 90/Die Grünen) hat die Verlängerung des im Oktober in Berlin eingeführten 29-Euro-Tickets bis Ende April in Aussicht gestellt - aber nicht darüber hinaus.

Bettina Jarasch (54, Bündnis 90/Die Grünen) erteilte Forderungen nach einem dauerhaften Berliner 29-Euro-Ticket eine Absage.
Bettina Jarasch (54, Bündnis 90/Die Grünen) erteilte Forderungen nach einem dauerhaften Berliner 29-Euro-Ticket eine Absage.  © Jörg Carstensen/dpa

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) berate darüber seit Donnerstagvormittag, sagte Jarasch bei der Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus.

"Die Beschlussvorlage sieht vor, dass das 29-Euro-Ticket bis zur Einführung des Deutschland-Tickets in Berlin weiter gilt und dann endet. Denn die Brandenburger wollen zurück zu einem gemeinsamen Tarifsystem mit uns", so die Grünen-Politikerin. Jarasch sagte, dass das 29-Euro-Ticket entsprechend bis Ende April verlängert werden solle.

Damit erteilte sie Forderungen nach einem dauerhaften Berliner 29-Euro-Ticket eine Absage. Die Brandenburger wollten keine weiteren Berliner Alleingänge. "Und das wissen auch alle in Berliner Koalition." Der Berliner SPD-Landes- und Fraktionschef Raed Saleh (45) hatte sich gerade erst im "Tagesspiegel" dafür ausgesprochen, das Ticket dauerhaft zu verlängern.

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"Ich hoffe sehr, dass es dann auch über den April hinaus günstige Abos geben kann, auch ein 29-Euro-Ticket", sagte Jarasch im Abgeordnetenhaus - aber nicht in der bisherigen Form.

Jarasch sprach von einer vergünstigten Variante des bundesweiten 49-Euro-Tickets, das in der gesamten Region Berlin-Brandenburg für bestimmte Zielgruppen wie Seniorinnen und Senioren, Azubis, Studierende und Arbeitnehmer gelten könnte.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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