41 Badetote in Berlin und Brandenburg: Die meisten Opfer waren Männer

Von Caroline Bock

Berlin/Potsdam - In Berlin und Brandenburg sind im vergangenen Jahr insgesamt 41 Menschen in Gewässern ums Leben gekommen. Während die Zahl der Badetoten in Brandenburg leicht sank, blieb sie in Berlin unverändert.

Die DLRG sieht mehr Prävention als entscheidend, um tödliche Unfälle im Wasser zu verhindern. (Archivfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertranken 2025 in Brandenburg 25 Menschen – fünf weniger als im Jahr zuvor mit 30 Todesopfern.

Die meisten Unglücke ereigneten sich in Seen: Dort kamen 14 Menschen ums Leben. Auffällig ist zudem die deutliche Mehrheit männlicher Opfer: 22 Männer und drei Frauen starben.

In Berlin registrierte die DLRG 16 Badetote – genauso viele wie bereits 2024. Acht Menschen ertranken in Flüssen, sechs in Seen und zwei in einem Kanal. Auch hier waren die meisten Opfer Männer.

Berlin Da kiekste, wa: Warum berlinert keiner mehr in Berlin?

Deutschlandweit sank die Zahl der Badetoten um 18 auf 393.

"Insbesondere Menschen, die nicht sicher schwimmen können, müssen für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Häufig unterschätzten etwa Angler, Paddler oder Segler die Risiken für ihre eigene Sicherheit.

Anzeige

Zudem fordert die Organisation mehr Schwimmunterricht – vor allem in Schulen. Viele Kinder könnten beim Verlassen der Grundschule nicht sicher schwimmen und seien damit langfristig stärker gefährdet, so Vogt.

Mehr zum Thema Berlin: