So lange müssen Berliner mit Corona nur noch in Isolation bleiben

Berlin - Mehr Immunität und mildere Verläufe: Der Berliner Senat hat eine kürzere Isolationsfrist im Fall einer Corona-Infektion beschlossen.

Berliner, die bei einer Corona-Infektion 48 Stunden lang symptomfrei sind und einen negativen Test vorweisen können, dürfen ihre Quarantäne künftig nach fünf Tagen verlassen. (Symbolfoto)
Berliner, die bei einer Corona-Infektion 48 Stunden lang symptomfrei sind und einen negativen Test vorweisen können, dürfen ihre Quarantäne künftig nach fünf Tagen verlassen. (Symbolfoto)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Künftig müssten sich Infizierte nur noch fünf Tage isolieren, wenn sie 48 Stunden symptomfrei sind und einen negativen Test vorweisen können, sagte Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (44, SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Senats.

Zuvor waren auf Basis verschiedener Kriterien sieben bis zehn Tage Isolierung vorgeschrieben.

Ist die betreffende Person nach fünf Tagen noch nicht symptomfrei, verlängert sich die Isolation, bis keine Symptome mehr vorliegen und das Testergebnis negativ ist, maximal bis zum zehnten Tag.

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Der Senat hatte das Thema bereits bei der Sitzung am Dienstag in der Vorwoche diskutiert, eine Entscheidung aber wegen offener Fragen noch verschoben.

Zuletzt hatten auch die Gesundheitsminister von Bund und Ländern noch einmal über die Fristverkürzung geredet und sich grundsätzlich darauf verständigt.

Zur Begründung verwiesen sie nach ihrer Schaltkonferenz am vergangenen Donnerstag auf die zunehmende Immunität in der Bevölkerung und mildere Corona-Verläufe mit der Omikron-Variante.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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