Von Andreas Rabenstein, Thorsten Meiritz
Berlin - In einer Schule in Berlin-Kreuzberg hat ein früherer Schüler am Montag Reizgas versprüht und einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Menschen sind zum Teil schwer verletzt worden.
Der bereits bekannte Ex-Schüler sei am Vormittag an der Schule in der Skalitzer Straße festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher.
Der Alarm ging gegen 10.30 Uhr bei der Polizei ein.
Mehrere Kinder und Jugendliche hätten durch das Pfefferspray Reizungen an den Augen und Atemwegen erlitten und seien von Sanitätern behandelt worden.
Die Feuerwehr sprach in diesem Zusammenhang von zwei Schwerverletzten, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Zehn weitere Personen wurden demnach leicht verletzt und ambulant vor Ort versorgt.
Die übrigen Beteiligten konnten nach Hause gehen oder wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten entlassen. Neben den Rettungskräften wurden die Betroffenen auch von Notfallseelsorgern betreut.
Zu den Hintergründen der Tat lagen zunächst keine Informationen vor. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung von 12.10 Uhr, aktualisiert um 15.09 Uhr.