Feuerwehr löscht Kellerbrand in Hellersdorf: Später lodern die Flammen wieder!

Berlin - In Berlin-Hellersdorf stand am Samstag ein Keller in Flammen. Nachdem der Einsatz eigentlich beendet war, musste die Feuerwehr noch ein zweites Mal ausrücken.

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Hellersdorf war das Gebäude zunächst unbewohnbar.
Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Hellersdorf war das Gebäude zunächst unbewohnbar.  © Dominik Totaro

Zum ersten Mal wurden die Brandbekämpfer gegen 10.40 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus an der Tangermünder Straße gerufen. Laut Polizei brannte es in mehreren Kellerverschlägen.

Nach den Löscharbeiten sollte gegen 14.50 Uhr die Kriminalpolizei übernehmen und weitere Untersuchungen am Brandort vornehmen.

Doch vor Ort bemerkten die Ermittler plötzlich erneut Qualm und Brandgeruch. Die Feuerwehr musste also erneut ran!

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130 Kräfte waren insgesamt im Einsatz, wie die Feuerwehr auf X, ehemals Twitter, schrieb.

Wegen der massiven Rauchentwicklung mussten zudem alle Bewohner das Gebäude verlassen. Um sicherzustellen, dass sich niemand mehr in dem Gebäude befand, öffnete die Feuerwehr verschiedene Wohnungen mit Gewalt.

Nach aktuellem Stand wurden durch das Feuer etwa 35 Kellerverschläge beschädigt oder zerstört. Da auch Versorgungsleitungen betroffen waren, war das Haus zunächst unbewohnbar.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Hausbewohner kamen bei Verwandten und Bekannten unter. Zudem wurde ein Ausweichquartier zur Verfügung gestellt.

Die Berliner Feuerwehr war mit rund 130 Einsatzkräften vor Ort.
Die Berliner Feuerwehr war mit rund 130 Einsatzkräften vor Ort.  © Dominik Totaro

Die Tangermünder Straße war zwischen Quedlinburger und Zerbster Straße bis etwa 23 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Titelfoto: Dominik Totaro

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