Großeinsatz in Neukölln - Wohnheim in Flammen, Bewohner in Panik!

Berlin - In der Nacht zu Montag löste ein Brand in einem fünfgeschossigen Wohnheim in Berlin-Neukölln einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr aus.

Eine Person benötigte medizinische Versorgung, lehnte jedoch den Transport in ein Krankenhaus ab.
Eine Person benötigte medizinische Versorgung, lehnte jedoch den Transport in ein Krankenhaus ab.  © Berliner Feuerwehr

Gegen Mitternacht meldeten Anwohner das Feuer in der Saalestraße.

Es war in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss des Wohnheims ausgebrochen, wodurch sich der gesamte Bereich stark verrauchte. Zahlreiche Bewohner fühlten sich bedroht und machten an den Fenstern auf sich aufmerksam.

Eine Person musste mit einer Brandfluchthaube aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Drei weitere wurden durch Einsatzkräfte ins Freie gebracht. Alle übrigen Personen verließen das Gebäude selbstständig über Rettungswege.

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Der Brand konnte mithilfe eines C-Rohrs und durch sieben Feuerwehrkräfte mit Atemschutzmasken bekämpft werden. Dank der vorhandenen brandschutztechnischen Einrichtungen konnte eine Rauchausbreitung in andere Etagen verhindert werden.

Fünf Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst gesichtet. Eine weitere Person benötigte medizinische Versorgung, lehnte jedoch den Transport in ein Krankenhaus ab. Zudem betreute die Polizei vorübergehend rund 20 Personen, für deren Unterbringung ein BVG-Bus bereit stand.

Insgesamt waren 76 Einsatzkräfte mit 25 Einsatzfahrzeugen für rund zwei Stunden vor Ort.

Titelfoto: Berliner Feuerwehr

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