Nächtliche Brände halten Feuerwehr in Berlin auf Trab
Berlin - In der Nacht zu Samstag musste die Feuerwehr im Stadtgebiet von Berlin mehrfach zu größeren Bränden ausrücken.
Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand, wie die Behörde mitteilte.
Gegen 0.24 Uhr wurde ein Fahrzeugbrand auf einem Betriebsgelände in Charlottenburg-Nord gemeldet.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass auf dem Areal im Riedemannweg eine Lackiererei sowie angrenzende Gebäudeteile auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern in Flammen standen.
Zur Gefahrenabwehr mussten demnach mehrere Zugangstore zum Teil gewaltsam geöffnet werden. Der Brand konnte schließlich innerhalb von zwei Stunden von den insgesamt 33 Feuerwehrleuten gelöscht werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben, die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen hat.
Sechs Personen nach Brand in Moabit von Rettungsdienst betreut
Etwa eine Stunde später wurden die Einsatzkräfte zu einem Brand in Moabit gerufen.
Gegen 1.27 Uhr brannte eine Wohnung in einem viergeschossigen Haus am Holsteiner Ufer. Hier gingen offenbar Einrichtungsgegenstände in der Küche in Flammen auf.
Sechs Bewohner wurden vom Rettungsdienst gesichtet und betreut, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehrkräfte konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Anschließend mussten die Wohnung und angrenzende Bereiche ausgiebig belüftet werden.
Bereits zuvor brach gegen 23.14 Uhr ein Brand im Erdgeschoss eines leer stehenden dreigeschossigen Wohnhauses in der Baseler Straße in Lichterfelde aus.
Zudem gingen in Pankow gegen 3.41 Uhr zwei Gartenschuppen in Flammen auf. Ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohngebäude im Buntsteinweg konnte verhindert werden.
Titelfoto: Thomas Peise

