Flink gehackt: Kriminelle greifen auf Daten von Kunden und Mitarbeitern zu

Von Wilhelm Pischke

Berlin - Der Lieferdienst Flink ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Nach Angaben des Berliner Unternehmens versuchen die Kriminellen mit den Daten an Geld zu gelangen.

Hacker verschafften sich Zugriff auf personenbezogene Daten von Flink-Kunden und Mitarbeitern. (Symbolfoto)  © Jens Kalaene/dpa

Hacker haben den Lieferdienst Flink angegriffen. Sie hätten Zugriff auf personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern erhalten, sagte ein Unternehmenssprecher.

Es handele sich um Stammdaten wie "Name, Lieferadresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer". Passwörter, Zahlungsdaten, Bankverbindungen oder Kreditkarteninformationen seien nicht betroffen.

"Wir haben Kenntnis von einem unbefugten Zugriff auf Daten aus einem unserer internen Systeme erhalten und nehmen den Vorfall sehr ernst", sagte der Sprecher. Man wisse, dass die Kriminellen versuchten, "den Vorfall auszunutzen, indem sie Kunden und Mitarbeiter direkt kontaktieren und zu Zahlungen auffordern".

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Man rate dringend davon ab, auf diese Nachrichten zu reagieren oder Zahlungen zu leisten. 

Aktuell bestünden keine weiteren unbefugten Zugriffe auf die Systeme, führte der Sprecher aus. dpa

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"Unmittelbar nach Bekanntwerden haben wir den betroffenen Zugang deaktiviert, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und gemeinsam mit externen IT-Forensik- und Cybersicherheitsexperten eine umfassende Untersuchung eingeleitet." Zunächst hatte der "rbb" berichtet.

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