Glatteis-Alarm in Berlin: Stürze halten Feuerwehr auf Trab

Berlin - Glatte Straßen haben am Montag vermehrt für Einsätze der Berliner Feuerwehr gesorgt.

Der Dauerfrost der vergangenen Tage hat viele Gewässer in Berlin und Brandenburg zufrieren lassen und am Wochenende Menschen aufs Eis gelockt.
Der Dauerfrost der vergangenen Tage hat viele Gewässer in Berlin und Brandenburg zufrieren lassen und am Wochenende Menschen aufs Eis gelockt.  © Jörg Carstensen/dpa

Am Nachmittag hätten sich die Meldungen gehäuft, dass Menschen ausgerutscht und gestürzt seien, sagte ein Feuerwehrsprecher. Einige von ihnen wurden demnach mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Einsatzkräfte von 16 freiwilligen Feuerwehren aus Berlin seien wegen der Wetterlage zusätzlich in den Dienst gerufen worden. "Das hilft uns, dass wir immer noch Herr der Lage sind", sagte der Sprecher.

Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gab es am Nachmittag kein erhöhtes Aufkommen von Verkehrsunfällen wegen der Wetterlage.

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Angesichts der Glättegefahr hatte die Feuerwehr die Menschen am Montag zur Vorsicht aufgerufen.

Grundsätzlich warnte sie davor, gefrorene Gewässer zu betreten. Man könne nicht sehen, ob eine Eisschicht dick genug und begehbar sei, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

"Gerade bei fließenden Gewässern ist Vorsicht geboten, das Wasser fließt unter der Schicht ja weiter." Eisflächen auf Flüssen, Seen oder Teichen sollten Menschen allgemein nicht betreten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Montag in Berlin und Brandenburg vor Glatteis gewarnt.

Erstmeldung, 19. Dezember, 12.09 Uhr, aktualisiert um 16.38 Uhr

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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