Innerhalb weniger Stunden: Schon wieder Schusswaffen-Attacke in Berlin

Von Melissa Erichsen

Berlin - Gezielte Schüsse verletzten einen jungen Mann im Graefekiez. Der Täter entkommt unerkannt. So, wie auch in einem weiteren Fall.

Auch am Freitag kam es in Kreuzberg zu einem lebensbedrohlichen Schusswaffenangriff. Nur Stunden später geht die Schuss-Serie weiter. Ob ein Zusammenhang besteht, ist bislang unklar.  © Thomas Peise

Gegen 6 Uhr am Morgen wurde auf einen Friseurladen in Marzahn-Hellersdorf geschossen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Auch an einem benachbarten Nachtclub stellten Polizisten mindestens ein Einschussloch fest, wie es hieß. Es sei nicht klar, welche Lokalität primäres Angriffsziel gewesen sei, so die Polizei.

Verletzt worden sei bei dem Vorfall in der Stendaler Straße aber niemand. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen. 

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Das gilt auch für Schüsse, die am Freitagabend im Graefekiez in Berlin-Kreuzberg auf einen 22-Jährigen abgefeuert wurden und diesen lebensbedrohlich verletzten. Der Täter entkam unerkannt. Nach ihm wird weiterhin gefahndet.

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Die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge zu früheren Schüssen im Graefekiez. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Sie stehe im Austausch mit der Sondereinheit "Ferrum", die nach einer deutlichen Zunahme von Schusswaffenkriminalität in Berlin im vergangenen Herbst beim Landeskriminalamt gegründet wurde.

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