Wie die Berliner Polizei eine Abschlussarbeit gerettet hat
Berlin - "Die Polizei, Dein Freund und Helfer" - dieser alte Wahlspruch ist im vorliegenden Fall sehr zutreffend, wie eine Berlinerin kürzlich erfahren durfte.
Zwar haben die Beamten der jungen Frau nicht das Leben gerettet, aber gefühlt. Denn nach einem Missgeschick stand zumindest das berufliche Fortkommen der Dame auf Messers Schneide, wie die Behörde bei Facebook mitteilte.
Ihr Handy war in hohen Bogen in die Spree flogen. Das allein ist natürlich schon äußerst ärgerlich, schließlich sind moderne Smartphones nicht gerade billig.
Und obendrein hat wohl so ziemlich jeder Handy-Besitzer mindestens sein halbes Privatleben auf den Mobilgeräten verwahrt, wenn man da allein an die Fotosammlung denkt.
Genau das traf auch auf die verzweifelte Frau zu, aber es sollte sogar noch schlimmer kommen, denn sie hatte tatsächlich ihre gesamte Abschlussarbeit auf dem Gerät gespeichert, das nun also auf dem Grund des Flusses lag.
Wasserschutzpolizei fischt versunkenes Handy mit Magnet aus Spree
In dieser schier ausweglosen Lage wandte sie sich schließlich an die zuständige Wasserschutzpolizei und bat um Hilfe, auch wenn die Aussicht auf Erfolg nicht unbedingt groß war.
Die Einsatzkräfte ließen sich nicht lange bitten und schritten zur Tat. Mit dem Boot machten sie sich zu der Stelle auf, an der das Smartphone in der Spree versunken war.
Im Gepäck hatte die WaPo dabei eine ganz besondere "Angel" - ausgestattet mit einem starken Magneten. Und siehe da, nachdem zunächst ein bisschen im Trüben gefischt wurde, konnten sie das verschollene iPhone tatsächlich den Fluten entreißen.
Und nicht nur das: Das Mobiltelefon funktionierte sogar noch. "Meine Abschlussarbeit ist gerettet", jubelte die Betroffene in einem Dankschreiben bei Instagram und bedankte sich überschwänglich bei ihren Helfern in der Not: "Die WSP ist Weltklasse!"
Ende gut, alles gut! An dieser Stelle nur noch ein kleiner Tipp am Rande: Es empfiehlt sich, stets eine Sicherheitskopie auf dem heimischen Rechner abzulegen.
Titelfoto: Facebook/Polizei Berlin

