Wegner will für verletzte Soldaten aus Ukraine zahlen

Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat der Ukraine eine unkomplizierte Hilfe für verletzte Soldaten zugesagt.

Berlins Bürgermeister Kai Wegner (50, CDU), hat Vitali Klitschko (51), Bürgermeister von Kiew, die von diesem geforderten Hilfsleistungen zugesichert.
Berlins Bürgermeister Kai Wegner (50, CDU), hat Vitali Klitschko (51), Bürgermeister von Kiew, die von diesem geforderten Hilfsleistungen zugesichert.  © Joerg Carstensen/dpa, Marcus Brandt/dpa (Bildmontage)

"Soldatinnen und Soldaten werden in Berliner Krankenhäusern versorgt und müssen dafür die Kosten nicht tragen. Diese werden durch die Sozialämter getragen", teilte Wegner am Samstag mit.

Warum dies in der Vergangenheit in Einzelfällen nicht geschehen sei, werde durch die zuständige Fachaufsicht geprüft, hieß es von der Senatskanzlei.

Wegner reagierte damit auf eine Bitte des Bürgermeisters der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko. Dieser hatte den Regierenden Bürgermeister in einem Brief um mehr Hilfe gebeten. Der RBB hatte daraus zitiert.

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Demnach wurden seit 2014 mehr als 60 verletzte Soldaten im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin versorgt.

Inzwischen sei mit bis zu 500 verwundeten ukrainischen Soldaten pro Monat zu rechnen. Zumindest für einen Teil davon erhofft sich der Bürgermeister von Kiew demnach eine Behandlung in Berlin.

Nach Angaben der Senatskanzlei will sich Wegner mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD) kurzschließen.

Titelfoto: Joerg Carstensen/dpa, Marcus Brandt/dpa (Bildmontage)

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