Nach Blitz-Entlassung von Matthias Hundt: Er wird Berlins neuer Mann fürs Digitale

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Berlin - Nach dem Rücktritt von Matthias Hundt (56) als Berlins Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung steht bereits sein Nachfolger fest.

Florian Hauer (47, Foto) tritt die Nachfolge des entlassenen Staatssekretärs für Digitalisierung, Matthias Hundt, an.
Florian Hauer (47, Foto) tritt die Nachfolge des entlassenen Staatssekretärs für Digitalisierung, Matthias Hundt, an.  © IMAGO / dts

Florian Hauer (47) übernimmt die Aufgaben zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten als Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten.

"Florian Hauer verfügt über umfassende Erfahrung in der politischen Koordinierung, in der Abstimmung zwischen Verwaltungen und politischen Ebenen sowie in der Steuerung ressortübergreifender Prozesse", sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) laut einer Mitteilung.

Hundt war am Dienstag nach nur gut zwei Monaten im Amt zurückgetreten. Zuvor war durch Recherchen von MDR und RBB bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt.

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Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde am 25. November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Hundts Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet. Nach Angaben eines Sprechers leitete die Behörde in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Insolvenzstraftaten ein.

Erst im März hatte Matthias Hundt (56, l.) von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) seine Ernennungsurkunde erhalten.
Erst im März hatte Matthias Hundt (56, l.) von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) seine Ernennungsurkunde erhalten.  © -/Senatskanzlei Berlin/dpa

Ein Anwalt Hundts erklärte zu dem Vorgang auf dpa-Anfrage: "Mein Mandant hat sich mit allen wesentlichen Beteiligten, die von der Insolvenz betroffen sind, geeinigt. Weshalb und gegen wen die Staatsanwaltschaft ermittelt, erfahren wir leider nicht. Mein Mandant hat sich jedenfalls nichts zuschulden kommen lassen."

Titelfoto: IMAGO / dts

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