Protest gegen Rüstungsproduktion: Aktivisten kleben sich vor Rheinmetall-Werk in Berlin fest

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Von Matthias Arnold

Berlin - Vor dem Firmengelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Wedding haben sich am Dienstagmorgen mehrere Menschen auf der Straße festgeklebt.

Die Polizei ist seit dem frühen Morgen im Einsatz.
Die Polizei ist seit dem frühen Morgen im Einsatz.  © Polizei Berlin

Einsatzkräfte der Polizei seien um 5.30 Uhr alarmiert worden und seither damit befasst, die Demonstranten von der Straße zu lösen, sagte eine Polizeisprecherin. 

Von elf Protestierenden hätten sich neun auf der Fahrbahn festgeklebt. Die Polizei sei zwischenzeitlich mit etwa 90 Kräften vor Ort gewesen. 

Rheinmetall hatte im Sommer dieses Jahres die Rüstungsproduktion am Standort des ehemaligen Werks des Autozulieferers Pierburg aufgenommen. Seither gab es immer wieder Proteste gegen das Werk, an denen sich auch die Aktivistin Greta Thunberg beteiligte.

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Zu der Aktion am Dienstag vor dem Rheinmetall-Gelände hatte nach eigenem Bekunden die Gruppe "Peacefully Against Genocide" aufgerufen (Deutsch: "Friedlich gegen Völkermord").

Es habe auch vor anderen Rüstungsstandorten in unterschiedlichen Bundesländern ähnliche Aktionen gegeben, teilte die Gruppe mit. Sie wolle damit gegen Waffenlieferungen aus Deutschland an die israelische Armee protestieren.

Titelfoto: Polizei Berlin

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