Smartphone-Verbot in Berlin: Diese Schulformen greifen besonders hart durch

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Berlin - Die meisten untersuchten Berliner Schulen verbieten die Nutzung von Smartphones vollständig. Das geht aus einer Auswertung von 60 öffentlich zugänglichen Schulordnungen durch den Handytaschen-Anbieter OMNI-Bags hervor.

Verbotshüllen für Smartphones sind eine Möglichkeit, um den Handykonsum an Schulen einzudämmen. (Symbolbild)
Verbotshüllen für Smartphones sind eine Möglichkeit, um den Handykonsum an Schulen einzudämmen. (Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa

Demnach haben 57 der untersuchten Schulen eine ausdrückliche Handyregelung. 41 von ihnen setzen auf ein vollständiges Verbot, 16 erlauben die Nutzung eingeschränkt. Untersucht wurden jeweils 15 Grundschulen, Gymnasien, Integrierte Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen.

Besonders streng sind der Analyse zufolge Gymnasien und Grundschulen. An 13 der 15 Gymnasien gilt ein vollständiges Verbot. Auch alle 13 Grundschulen mit einer ausdrücklichen Regelung untersagen die Handynutzung vollständig.

Integrierte Sekundarschulen verfolgen häufiger flexiblere Ansätze. Neun der 15 untersuchten Schulen erlauben Smartphones etwa in Pausen, bestimmten Bereichen oder für einzelne Jahrgangsstufen.

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Die konkreten Vorgaben unterscheiden sich deutlich. Einige Schulen untersagen Smartphones auf dem gesamten Schulgelände, andere sammeln sie morgens in sogenannten Handyhotels ein. Wieder andere erlauben die Nutzung in Pausen oder für Oberstufenschüler.

OMNI-Bags stellt solche Taschen selbst her und hat daher ein wirtschaftliches Interesse an diesem Konzept. In Berlin gibt es bislang keine einheitliche landesweite Regelung zur privaten Handynutzung an Schulen. Die Schulen legen ihre Vorgaben grundsätzlich selbst in ihren Schulordnungen fest.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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