Trauer um Country-Queen Dolly Parton (†80): US-Flagge in Berlin auf Halbmast
Berlin - Auch an der US-Botschaft in Berlin wird der gestorbenen Country-Legende Dolly Parton gedacht.
Die amerikanische Flagge ist zu Ehren der Sängerin auf Halbmast gesetzt worden. Damit folgt die Vertretung am Pariser Platz einer Anordnung von US-Präsident Donald Trump (80).
Trump hatte nach dem Tod der Künstlerin eine einwöchige Trauerbeflaggung angeordnet. Die Verfügung gilt nicht nur für das Weiße Haus, öffentliche Gebäude und Militäreinrichtungen in den Vereinigten Staaten, sondern ausdrücklich auch für sämtliche US-Botschaften, Konsulate und andere amerikanische Einrichtungen im Ausland. Die Flaggen sollen bis zum Sonnenuntergang am 1. September auf Halbmast bleiben.
Parton war am Dienstag im Alter von 80 Jahren in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestorben. Ihr Sprecher teilte später mit, die Sängerin sei nach einem kurzen Kampf gegen Krebs in einem Krebszentrum im Kreis ihrer Angehörigen gestorben.
Trump bezeichnete Partons Tod als einen schweren Verlust für Millionen Menschen. Auch zahlreiche frühere US-Präsidenten, Musiker und Schauspieler würdigten die Sängerin.
Ex-Präsidenten der USA zollen Dolly Parton Tribut
Unter anderem äußerten sich Barack Obama (65), Bill Clinton (80) und George W. Bush (80). Weltweit gedachten Fans der Musikerin; am Hollywood Walk of Fame wurden Blumen niedergelegt, das Empire State Building in New York wurde zu ihren Ehren in Rosa beleuchtet.
Parton gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Countrymusik. Mit Liedern wie "Jolene", "9 to 5" und "I Will Always Love You" wurde sie weltweit berühmt.
Neben ihrer Musikkarriere engagierte sie sich über Jahrzehnte für wohltätige Zwecke und insbesondere für die Leseförderung von Kindern.
Titelfoto: Mark Humphrey/AP/dpa, Christian Grube (Bildmontage)
