Radler stirbt bei Unfall in Brandenburg: Begleiter muss alles mit ansehen
Oranienburg (Oberhavel) - Schreckliche Szenen auf der Bundesstraße: Ein (sinnloses) Überholmanöver hat am Sonntag das Leben eines Radfahrers in Brandenburg beendet, der an einem schönen Herbsttag mit einem Freund unterwegs gewesen ist.
Der 35-Jährige wurde von einem Renault erfasst und tödlich verletzt. Er starb noch an der Unfallstelle nahe Oranienburg, wie Polizeisprecher David Lange gegenüber 7aktuell mitteilte.
Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte leisteten Zeugen des Unfalls dem Mann Erste Hilfe - ein Notarzt konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Sein 52 Jahre alter Begleiter blieb zwar unverletzt, musste den entsetzlichen Vorfall aber mit ansehen und stand unter Schock.
Er wurde von Notfallseelsorgern betreut, ebenso ein Zeuge des dramatischen Geschehens.
Polizei beschlagnahmt sofort Führerschein
Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Fahrradfahrer auf der B273 in Richtung Schmachtenhagen unterwegs. Kurz vor dem tödlichen Zusammenstoß befand sich nach Angaben des Sprechers ein Linienbus auf der Gegenspur.
Gegen 10 Uhr wollte ein 79-Jähriger besagten Bus mit seinem Wagen überholen und kollidierte dabei mit dem 35-Jährigen.
Die Polizeikräfte beschlagnahmten umgehend den Führerschein des Seniors. Auch der Unfallwagen wurde sichergestellt
Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs wurde ein Experte der DEKRA angefordert. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei geführt.
Titelfoto: 7aktuell.de | P.Neumann
