"Zu laut, zu tief": Polizei filzt Tuning-Autos in Chemnitz

Chemnitz - Unüberhörbar: Rund 1500 Besucher kamen am gestrigen Sonntag mit 600 Fahrzeugen zum Tuning-Treffen der "FordSociety" auf den Parkplatz am Vita-Center in Chemnitz. Unübersehbar: Auch die Polizei war mit zehn Beamten vor Ort, fand mehrere illegale Fahrzeuge.

Mit Messgeräten prüfte Polizeihauptkommissar Ringo Schneider (52) die Auspuff-Lautstärke.
Mit Messgeräten prüfte Polizeihauptkommissar Ringo Schneider (52) die Auspuff-Lautstärke.  © Jan Härtel/Chempic

"Zu laut und zu tief" nannte Einsatzleiter Hauptkommissar Ringo Schneider (52) die Probleme. Mit Mikrofon und Zollstock prüften Beamte die Wagen auf zulässige Werte.

Einen Audi zog die Polizei aus dem Verkehr. Dank "Sound Generator" war er mit 95 Dezibel viel zu laut. Fünf Fahrer bekamen Bußgelder. Ein Fahrer, der zum dritten Mal mit seinem zu tief gelegten Audi erwischt wurde, musste vor Ort umbauen.

Namensvetter Nick Schneider (30) organisierte das markenoffene Treffen. Er war sauer auf die Polizei: "Wir fühlen uns verfolgt. So wenige Beanstandungen bei 600 Autos zeigen, dass sich fast alle an die Regeln halten."

Ein Gerät zeigte 100,8 Dezibel an.
Ein Gerät zeigte 100,8 Dezibel an.  © Jan Härtel/Chempic
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Ansonsten hatten die Teilnehmer vom Vogtland bis Magdeburg viel Spaß beim Wettstreit der lautesten und schönsten Autos.

Titelfoto: Jan Härtel/Chempic

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