Neue Skatehalle in Chemnitz: Öffnungszeiten verlängert, Personal aufgestockt
Chemnitz - Die neue Skatehalle in der Chemnitzer Schönherrfabrik zieht immer mehr Besucher an. Seit Mitte Juni können Skater die 1200 Quadratmeter große Halle nutzen. Nach dem Umbau für 1,7 Millionen Euro ersetzt sie die marode "Druckbude". Nun, nach rund einem Vierteljahr Betrieb, steigt der Andrang weiter.
"Es ist sehr gut angelaufen", sagt Projektleiter Alexander Beck (48). Unter der Woche kommen etwa 50 Besucher, am Wochenende doppelt so viele.
Für die kälteren Monate rechnet Beck mit weiterem Andrang. Deshalb werde über mögliche Zeitlimits nachgedacht, entschieden sei aber noch nichts.
Auch personell sei der Betrieb eine Herausforderung. Zwei Mitarbeiter sind für die Jugendarbeit zuständig, zusätzlich wird Personal benötigt, vor allem am Wochenende.
"Wir brauchen immer mindestens drei bis vier Personen, um das qualitativ gut abzudecken", sagt Beck.
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Weiterer Skate-Parcours und Mini-Rampen für das Außengelände geplant
Auch das Angebot soll wachsen: Ein weiterer Skate-Parcours im Obergeschoss wartet noch auf die TÜV-Abnahme und soll in etwa drei Wochen öffnen.
Im Frühjahr sind zudem fünf Mini-Rampen für das Außengelände geplant. Eine erste Rampe aus dem früheren "Lottoloft" steht bereits. Sie eignet sich besonders für Anfänger und soll die Halle entlasten.
In den Herbstferien haben die Betreiber Rollfieber und das AJZ die Öffnungszeiten verlängert. Am Mittwoch hat die Halle von 14.30 bis 20 Uhr, am Freitag bis 21 Uhr geöffnet, am Wochenende von 13 bis 20 Uhr. Außerdem gibt es kostenlose Skateboardkurse für Anfänger, bei denen noch Plätze frei sind.
Am ersten Kurstag nahmen 19 Kinder und Jugendliche teil. Eine von ihnen ist Annika Mittag (22), die erstmals richtig Skateboard fährt. "Es ist cool, dass wir viel mehr Platz haben", sagt sie. Ihr Fazit: "Bis jetzt wurde es sehr gut angenommen."
Titelfoto: Kristin Schmidt

