Läuft die Mülltonne über? So könnt Ihr den Abfall reduzieren

Chemnitz - Kennt Ihr das Problem: Die Mülltonne ist schon übervoll, aber noch eine Woche bis zur Abholung? Nicht nur aus diesen Gründen sollte man versuchen, Abfall zu reduzieren. Das Chemnitzer Entsorgungsunternehmen ASR gibt dazu Tipps.

Vor allem Verpackungsmüll lässt die Tonnen schnell überlaufen. (Archivbild)
Vor allem Verpackungsmüll lässt die Tonnen schnell überlaufen. (Archivbild)  © Kristin Schmidt

Die Ressourcen auf der Welt werden weniger, die Müllberge dafür größer. "Denn für jeden gekauften Artikel wurden Rohstoffe gewonnen und verarbeitet, fielen bereits in der Produktion Abfälle an und waren Transporte notwendig. Das kostet Material und Energie und belastet - direkt oder indirekt - die Umwelt. Somit ist die Abfallvermeidung nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern schont oftmals auch den Geldbeutel", heißt es auf der Homepage des ASR.

Doch was kann man noch tun? Der einfache Tipp ist wohl, Mehrweg statt Einweg zu kaufen. Viele Getränke gibt es in Mehrwegflaschen, die mehrfach wieder befüllt werden.

Der nächste Trick ist ebenso simpel: Nachfüllpackungen verwenden, denn die kommen oftmals mit weniger Verpackung einher als die Originalprodukte.

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Nachfüllpackungen gibt es beispielsweise für Reinigungsmittel, Seife oder Waschmittel.

Hier kommen noch ein paar weitere Tipps:

  • Finger weg von Wegwerfartikeln wie Einwegrasierern, Plastikbechern oder Papptellern.
  • Werkzeuge oder Gartengeräte können gemietet werden (z.B. in Baumärkten), das bietet sich vor allem für Geräte an, die man nicht oft braucht.
  • Lieber keine Minipackungen kaufen, denn so fällt besonders viel Verpackungsabfall an, aber Achtung: Vor dem Griff zu Großpackungen solltet Ihr Euch vorher überlegen, ob Ihr die Sachen auch verbrauchen könnt.
  • Vor Investitionen könnt Ihr schauen, ob es das Produkt auch gebraucht gibt, dafür gibt es verschiedene Internetbörsen, Gebrauchtwarenshops und Secondhand-Läden.

Doch nicht nur beim Einkaufen kann man versuchen, Müll zu sparen. Bei der Verpackung von Pausenbroten, dem Mittagsimbiss oder Getränken könnt Ihr zu Dosen oder Gläsern greifen, statt Folien oder Tüten zu benutzen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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