7,6 Hektar groß: Chemnitzer Versorger stellt Pläne für Mega-Solaranlage vor
Chemnitz - Im kommenden Jahr soll eine riesige Solaranlage in Chemnitz-Wittgensdorf gebaut werden. Während die Stadt die Baugenehmigung prüft, fand am Mittwochabend eine Informationsveranstaltung statt, wo die Pläne den Bürgern vorgestellt wurden. Während der Bauherr eins Energie auf die Vorteile Erneuerbarer Energien verwies, reagierten Anwohner skeptisch.
Die geplante Photovoltaikanlage hat eine Fläche von 7,6 Hektar - das ist größer als der Stausee Oberrabenstein (rund sieben Hektar). 11.500 Solarpanels sollen auf dem Randstreifen der Bahnlinie Chemnitz-Leipzig, rechts und links des ehemaligen oberen Bahnhofes (südöstlich vom Industriegelände Sachsen Guss) gebaut werden.
Wenn die Stadt die Baugenehmigung erteilt, soll 2027 mit dem viermonatigen Bau begonnen werden. Anschließend werden 7,5 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugt.
Die Anlage sei ein weiterer Transformationsschritt: Sie sei dazu da, den "Ausbau der erneuerbaren Energien als Energieversorger voranzutreiben", so Aline Clausing (36) von eins.
Bei der Einwohnerversammlung in der Kirchner-Grundschule in Wittgensdorf trafen die Pläne allerdings nicht überall auf Begeisterung.
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Abstand zu Grundstücken: Diese Dinge bewegen die Bürger besonders
Wie beim Streit um den Solarpark Glösa - der mittlerweile beigelegt ist - spielt unter anderem die Abstandsregelung auch bei der Anlage in Wittgensdorf eine Rolle: "Sie können ruhig so ein Ding hinbauen, aber nicht so weit an mein Grundstück ran", so ein Anwohner.
Baubürgermeister Thomas Kütter (50, parteilos) notierte sich die Anliegen der Bürger.
Diese werden im Einzelfall geprüft, sodass gesetzliche Vorgaben hinsichtlich Naturschutz, Abstandsregeln, Lärmregulierung eingehalten werden.
Nachdem die Photovoltaikanlage fertig gebaut ist, soll sie für mindestens 20 Jahre in Betrieb sein.
Titelfoto: Bildmontage: Uwe Meinhold (2)

