Chemnitzer Klapperbrunnen kehrt an originalen Standort zurück

Chemnitz - Der Verfall und Abbau des Klapperbrunnens am Busbahnhof sorgte in Chemnitz für viel Unmut. Zwar hat der Stadtrat der Sanierung zugestimmt, doch zuletzt fehlte das Geld. Nun hat der Künstler den Auftrag erhalten und eine Rückkehr an den Ursprungsort wird angestrebt.

Restaurator Erik Neukirchner (48) musste wegen finanzieller Engpässe der Verwaltung lange auf den Auftrag warten.
Restaurator Erik Neukirchner (48) musste wegen finanzieller Engpässe der Verwaltung lange auf den Auftrag warten.  © Uwe Meinhold

"Nach Prüfung alternativer Standorte ist es geplant, den sogenannten Klapperbrunnen im nächsten Jahr am originalen Standort wiederherzustellen", teilte Baubürgermeister Michael Stötzer (48, Grüne) in einer Ratsantwort mit.

Die Stadtverwaltung bestätigte den offiziell erteilten Auftrag. "Den Auftrag hat Erik Neukirchner erhalten, bei dem der Brunnen auch eingelagert ist", so eine Sprecherin.

Ende 2022 soll die Restaurierung abgeschlossen sein. Dafür seien 25.000 Euro eingeplant.

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Die größere finanzielle Herausforderung wird die Sanierung von Brunnenbecken und -stube. "Zu den Kosten des Brunnenbeckens kann noch keine Aussage getroffen werden." Nach Schätzungen ist der Betrag sechsstellig.

Der Klapperbrunnen soll - wie hier im Bild aus 1982 - wieder am Busbahnhof plätschern.
Der Klapperbrunnen soll - wie hier im Bild aus 1982 - wieder am Busbahnhof plätschern.  © Haertelpress/Harry Härtel

Der Klapperbrunnen wurde 1968 von Bildhauer Johannes Belz (1925-1976) gefertigt.

Titelfoto: Bildmontage: Harry Härtel, Uwe Meinhold

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