Chemnitz - Wer kennt's nicht? Man sitzt entspannt am Stausee oder am Schlossteich in Chemnitz und plötzlich macht das Handy schlapp. Akku leer, keine Steckdose in Sicht. Genau da will jetzt Eric Neubert (41) aus Stollberg helfen.
Der Unternehmer stellt in Chemnitz "Voozaa"-Stationen auf. Dort können sich Nutzer ganz einfach mobile Akkus, also Powerbanks, ausleihen.
Die Automaten stehen bereits in vielen deutschen Städten, jetzt sollen sie auch Chemnitz erobern.
Los ging’s in der "Woods"-Bar, danach folgte der Stausee. Vergangene Woche kamen zwei weitere Standorte dazu: die "Emils 1910"-Filialen im ehemaligen Kaufhof und in der Mauersbergerstraße.
Die Nutzung ist einfach: Eine Powerbank kann per Kartenzahlung oder per "Voozaa-App" am Automaten ausgeliehen werden. Eine halbe Stunde kostet 2 Euro.
Was passiert, wenn man die Powerbank einfach behält?
"Das reicht, um einen Handyakku von 20 auf 80 Prozent zu laden", so Neubert. Eine Stunde schlägt mit vier Euro zu Buche, maximal werden pro Tag zehn Euro fällig. Die Powerbanks verfügen sowohl über USB-C- als auch über Lightning-Anschlüsse.
Und was passiert, wenn man die Powerbank einfach behält? "Wenn sie nach drei Tagen nicht zurückgebracht wird, geht sie automatisch in den Besitz des Nutzers über", sagt Neubert.
Dann werden 45 Euro Kaution abgebucht. Diese wird beim Ausleihen nur vorgemerkt und nicht direkt eingezogen.
Neubert will das Netz an Ladestationen in Chemnitz nun weiter ausbauen. Nach den ersten Standorten laufen bereits weitere Gespräche.