Roller, Baustellenteile und ein Laternenmast: So lief die Reinigung der Chemnitz

Chemnitz - Die Chemnitzer Grünen-Stadträtin Christin Furtenbacher (38) hat am vergangenen Wochenende zum Flussputzen aufgerufen.

Organisatorin und Stadtratsabgeordnete Christin Furtenbacher (38, Grüne) zeigt ihre Fundstücke.
Organisatorin und Stadtratsabgeordnete Christin Furtenbacher (38, Grüne) zeigt ihre Fundstücke.  © Maik Börner

"Seit 2018 putze ich mit Chemnitzern immer um diese Jahreszeit die Chemnitz. Wir säubern den Abschnitt, der parallel zur Further Straße verläuft", so Christin Furtenbacher.

Insgesamt 13 Leute sind mit Handschuhen und Gummistiefeln ins Flussbett gestapft und haben so manche Überraschungen an Land gezogen.

Neben dem üblichen Plastik- und Glasmüll "waren eine Batterie, ein Roller, mehrere Baustellenteile dabei und sogar ein Laternenmast lag in der Chemnitz", sagt die Grünen-Stadträtin.

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Der von der Stadt und dem ASR bereitgestellte Container war auch wieder gut gefüllt. "Das Traurige ist, dass - obwohl wir jedes Jahr denselben Abschnitt reinigen - immer wieder so ein Haufen zusammenkommt", so Furtenbacher.

Helfer Sascha Thümmler (47) und Christina Lauterbach (68) bargen ein Stück Bauzaun aus der Chemnitz beim Flussputz am Wochenende.
Helfer Sascha Thümmler (47) und Christina Lauterbach (68) bargen ein Stück Bauzaun aus der Chemnitz beim Flussputz am Wochenende.  © Maik Börner

Wer sich informieren möchte, wie so eine Flussreinigung funktioniert, oder selbst so eine Initiative anstrebt, kann sich bei Christin Furtenbacher melden. "Ich fände es schön, wenn es Nachahmungen gibt, und finde es wichtig, zu sensibilisieren, dass mit den Gewässern achtsam umgegangen wird", sagt sie.

Titelfoto: Maik Börner

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