So viel verdient Chemnitz an Wind- und Solarparks

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Chemnitz - Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, klimpert es im Chemnitzer Stadtsäckel. Bisher nimmt die Stadt rund 41.500 Euro jährlich als Pacht für Solarparks an der Neefe- und Stollberger Straße sowie für Windräder auf dem Galgenberg ein.

Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos).
Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos).  © Kristin Schmidt

Die gleiche Summe sowie zusätzlich bis zu 29.900 Euro Ertragsbeteiligung soll die am Galgenberg geplante Photovoltaik-Anlage künftig bringen. Das teilte Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos) auf Anfrage der Grünen und Linken mit.

Auch für die in Neukirchen und Jahnsdorf errichteten Windräder erwartet die Stadt 2026 erstmals Einnahmen.

Auf das Angebot für Pachteinnahmen von 100.000 Euro jährlich für die Errichtung einer Windkraftanlage auf einem städtischen Grundstück in Euba verzichtete die Stadtverwaltung mit Rücksicht auf Anwohnerproteste.

Windräder auf dem Galgenberg bescheren der Stadt Pachteinnahmen.
Windräder auf dem Galgenberg bescheren der Stadt Pachteinnahmen.  © Uwe Meinhold
An den Solarflächen in der Neefestraße verdient auch die Stadt mit.
An den Solarflächen in der Neefestraße verdient auch die Stadt mit.  © Klaus Jedlicka

Das kritisiert Grünen-Stadtrat Joseph Israel (27): "Angesichts des erheblichen Defizits im Haushalt können wir es uns nicht leisten, auf solche Einnahmen zu verzichten."

Titelfoto: Bildmontage: Klaus Jedlicka, Uwe Meinhold

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