So viel verdient Chemnitz an Wind- und Solarparks
Chemnitz - Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, klimpert es im Chemnitzer Stadtsäckel. Bisher nimmt die Stadt rund 41.500 Euro jährlich als Pacht für Solarparks an der Neefe- und Stollberger Straße sowie für Windräder auf dem Galgenberg ein.
Die gleiche Summe sowie zusätzlich bis zu 29.900 Euro Ertragsbeteiligung soll die am Galgenberg geplante Photovoltaik-Anlage künftig bringen. Das teilte Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos) auf Anfrage der Grünen und Linken mit.
Auch für die in Neukirchen und Jahnsdorf errichteten Windräder erwartet die Stadt 2026 erstmals Einnahmen.
Auf das Angebot für Pachteinnahmen von 100.000 Euro jährlich für die Errichtung einer Windkraftanlage auf einem städtischen Grundstück in Euba verzichtete die Stadtverwaltung mit Rücksicht auf Anwohnerproteste.
Das kritisiert Grünen-Stadtrat Joseph Israel (27): "Angesichts des erheblichen Defizits im Haushalt können wir es uns nicht leisten, auf solche Einnahmen zu verzichten."
Titelfoto: Bildmontage: Klaus Jedlicka, Uwe Meinhold