Kein Geld mehr ab November: Sonnenberg kämpft um Garten-Projekt für Kinder

Chemnitz - Die Großen zeigen den Kleinen des Chemnitzer Sonnenbergs, wie man in der Natur Gemüse anbaut: Doch nun steht das Projekt "Natur in Kinderhände" vor dem Aus, da es nicht mehr gefördert wird. Jetzt soll eine Spendenaktion den finanziellen Engpass des Projekts überbrücken.

Hier sind die Kleinen im Zeisigwald unterwegs.  © Natur in Kinderhände

Zu Nicole Rüsing (38) und ihren Kolleginnen Friederike Lenk (30) und Maren Troschke (32) kommen jede Woche rund 70 Kinder aus Kitas und Grundschulen des Sonnenbergs in die Reinhardtstraße und lernen, wie man Blumen pflanzt und Gemüse im Garten anbaut. Jetzt ist die 2016 ins Leben gerufene Aktion allerdings in Gefahr.

"Ab November wird das Projekt nicht mehr gefördert", erzählt Nicole Rüsing. Bisher hatte die Stadt "Natur in Kinderhände" mit zehn Prozent der Lohn- und Materialkosten gestützt.

Doch ab November werden der Kommune keine Mittel aus den europäischen Sozialfonds mehr zur Verfügung gestellt. "Umweltbildung ist immer betroffen von Haushaltskürzungen."

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Das Projekt "Natur in Kinderhände" ist aktuell gefährdet.  © Uwe Meinhold
Sie betreuen das Projekt (v.l.): Nicole Rüsing (38), Maren Troschke (32) und Friederike Lenk (30).  © Uwe Meinhold
In diesem Garten in der Reinhardtstraße lernen Kinder unter anderem, wie man Hokkaidokürbis anbaut.  © Uwe Meinhold

Für Kinder, die auf dem Sonnenberg wohnen, sei das Projekt der Umweltbildung wichtig. Deshalb wurde eine Spendenaktion erstellt. "Das Ziel ist zu puffern, bis wir eine neue Möglichkeit gefunden haben", so Rüsing.

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