Chemnitz - Knöllchen bezahlt und noch Trinkgeld draufgelegt: 13 Bußgeld-Überweisungen brachten der Stadt Chemnitz vor mehr als zehn Jahren zusammen 38 Cent extra ein.
Im Verwendungszweck stand "Spende". Das kleine Vermögen schaffte es 2015 tatsächlich bis in den Stadtrat! Die Vorlagen tauchten jetzt urplötzlich wieder im städtischen Informationssystem auf.
Am 10. Juni 2015 beschlossen die Räte die Annahme, bestätigt die Stadt jetzt.
"Nach der Rechtslage 2015 musste zu allen Spenden ein Beschluss gefasst werden." Heute bleibt den Räten solcher Kleinkram erspart.
Laut Rathaus ist ein Beschluss inzwischen erst bei Spenden über 50 Euro nötig.
Dass die alte Vorlage jetzt wieder als aktuell auftauchte, liegt an technischen Anpassungen: Das System erkennt alte Dokumente als neu.
So schafften die 38 Cent nach elf Jahren noch ein Comeback. Das Geld ging damals an den Tierpark.