Raus an die frische Luft: Fünf Tipps für Spaziergänge am Ostermontag

Während des Corona-Lockdowns haben viele Sachsen das Spazieren und Wandern für sich entdeckt. Nun steht der Ostermontag vor der Tür und wer will den schon auf der Couch verbringen? Wir haben ein paar Tipps für Spaziergänge für Euch. Übringens, hier findet ihr weitere Anregungen für Spaziergänge in Chemnitz, dem Erzgebirge, Mittelsachsen, dem Landkreis Zwickau und dem Vogtland.

Vom Goldenen Hahn nach Einsiedel

Die Talsperre Einsiedel ist ein idyllisches Ziel für Spaziergänge und Wanderungen am Stadtrand von Chemnitz.
Die Talsperre Einsiedel ist ein idyllisches Ziel für Spaziergänge und Wanderungen am Stadtrand von Chemnitz.  © Harry Härtel

Durch seine Lage am Chemnitzer Stadtrand ist der "Goldene Hahn" ein wunderbarer Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen durch den angrenzenden Wald.

Direkt gegenüber der Gaststätte führt die Altenhainer Allee in Richtung Einsiedel. Natürlich muss man nicht die Straße entlang laufen, um dorthin zu gelangen, sondern kann auch zahlreiche Waldwege für den Spaziergang wählen.

Wer nicht nur bis zu der etwa eineinhalb Kilometer entfernten Talsperre Einsiedel laufen will, kann noch einen kleinen Umweg in Richtung Wettinhöhe und "Drei Buchen" machen.

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Vom Rastpunkt "Drei Buchen" aus führt ein Waldweg zurück in Richtung Zschopauer Straße und "Goldener Hahn".

Durchs Schwarzwassertal nach Kühnhaide

An den zerklüfteten Felswänden im Schwarzwassertal kann man auch kleine Wasserfälle entdecken.
An den zerklüfteten Felswänden im Schwarzwassertal kann man auch kleine Wasserfälle entdecken.  © Harry Härtel

Von Pobershau nach Kühnhaide: Diese Wanderung führt über rund acht Kilometer auf dem Schwarzwassertalweg durch den Erzgebirgswald. Die Tour startet am Wanderer-Parkplatz in Pobershau (AS-Hinterer Grund). Nach wenigen Gehminuten kommt man auf die Schwarzwassertalstraße.

Der Waldweg führt nicht nur an der Schwarzen Pockau entlang, sondern auch am Aussichtspunkt Vogeltoffelfelsen, dem Nonnenfelsen und der Teufelsmauer vorbei. Ein weiterer Höhepunkt an der Strecke ist der Katzensein, ein 70 Meter hohe Aussichtsfelsen. Von da aus hat man eine tollen Blick auf die Ringmauer, einem Felsgebilde und zum Raubschloßberg.

Nach dem Zusammenfluss des Sechserbächle und der Schwarzen Pockau heißt der Waldweg Schwarzwassertalweg.

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Weiter gehts bis zum Neubrückenweg, kurz vor dem Ziel, Kühnhaide. Den Marienberger Stadtteil erreicht man dann an der Gaststätte Schwarzwassertal.

An der Talsperre Kriebstein entlang

Ziel der Wanderung ist die Burg Kriebstein.
Ziel der Wanderung ist die Burg Kriebstein.  © Jan Woitas/dpa

Diese Wanderung hat es in sich: Die rund zehn Kilometer lange Tour führt von der Burgruine des Raubschloss Ringethal an der Talsperre Kriebstein entlang bis zur Burg Kriebstein. Unterwegs gibt es einige Auf- und Abstiege zu bewältigen.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Raubschloss. Von da aus führt der Zschopautalweg durch Buchenwälder oberhalb der Zschopau. Der Weg führt parallel zum Fluss, vorbei an der Jugendherberge, bis zur Talsperre.

Am Ufer geht es entlang bis nach Erlebach. Dort verlässt man kurz den Waldweg und läuft über die Seeblickstraße und die Lochmühlenstraße, bis man am Waldrand wieder auf den Zschopautalweg trifft. Am ersten Abzweig geht es nach links. Nicht lange, dann ist man wieder an der Talsperre.

Der Weg führt an der Staumauer vorbei und schließlich zur Burg Kriebstein.

Spaziergang zum Stausee Glauchau

Start- und Zielpunkt des Spaziergangs ist die Doppelschlossanlage in Glauchau.
Start- und Zielpunkt des Spaziergangs ist die Doppelschlossanlage in Glauchau.  © privat

Die Tour startet an den beiden Glauchauer Schlössern, Forder- und Hinterglauchau. Hinter der Doppelschlossanlage gelangt man über den Mühlberg hinunter zum Gründelpark.

In der Parkanlage kann man gemütlich am Gründelteich vorbei spazieren, bevor man an die Albertsthaler Straße gelangt. Wenn man die Straße überquert, hat man schon den Parkplatz am Stausee erreicht.

Um den Stausee führt ein etwa 3,2 Kilometer langer Rundweg.

Auf dem Rückweg kann man an der Zwickauer Mulde entlang laufen, bevor man wieder zum Gründelpark und den Aufstieg zu den Schlössern kommt.

Je nachdem ob man den ganzen Stausee umrunden will, ist die Tour etwa fünf Kilometer lang.

Rundwanderung zum Fichtelberg

Die Rundwanderung führt auf 18 Kilometern bis auf den Fichtelberg.
Die Rundwanderung führt auf 18 Kilometern bis auf den Fichtelberg.  © blasbike/123 RF

Die 18 Kilometer lange Tour hat es durchaus in sich, denn es geht auf den höchsten Berg von Sachsen, dem Fichtelberg.

Die Wanderung startet am Parkplatz gegenüber der Kirche in Sehmatal im Ortsteil Neudorf und führt zunächst über die Straße der Freundschaft und die Straße Am Steig, bis man in den Wald kommt.

Weiter geht es an der Fichtelbergbahn entlang zum Kammweg. Über den Flößchenweg, Bärenfangweg und Stümpelweg geht es langsam bergauf. Immer noch auf dem Kammweg, kommt man zum Fichtelberg, den man nach etwa zehn Kilometern erreicht.

Hinterm Fichtelberghaus geht es auf dem Kammweg weiter und über den Reitweg durch das Vogelschutzgebiet "Fichtelberggebiet".

Auf dem Reitweg, Hirschfalzweg, Gifthüttenstraße, Pförtelstraße, Steinbächelweg, vorbei am Hoochmoor Siebensäuren und Firstweg zurück nach Sehma. Die ausgezeichnete Wegmarkierung bei dieser Rundwanderung ist weiß-rot-weiß und weiß-gelb-weiß.

Wer nicht bis auf den Fichtelberg laufen will, kann auch über den Ausrückeweg abkürzen.

Bitte achtet bei Euren Freizeitaktivitäten auf die derzeit gültigen Corona-Schutz-Verordnungen in Eurem Gebiet.

Titelfoto: blasbike/123 RF, Jan Woitas/dpa

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