Dresden - Alle maroden Straßen zu sanieren, kann sich Dresden offenkundig nicht leisten. Der gute Wille ist da: Ab dieser Woche fährt ein spezielles Messfahrzeug das Straßennetz ab und erfasst Schäden, die eigentlich behoben werden müssten.
Das Auto ist mit moderner Technik ausgestattet, erkennt zum Beispiel Schlaglöcher und kleinste Risse. Bis September soll es insgesamt 1830 Kilometer Straße abfahren.
Die Ergebnisse werden dann noch um Sensordaten von fünf Messstellen ergänzt, die zeigen, wie stark die Fahrbahn beansprucht wird.
Man wolle erfahren, "welche Straßen in welcher Priorität ertüchtigt werden müssen", erläutert das Rathaus. "So sollen finanzielle Mittel für den Straßenbau mit dem größtmöglichen Nutzen eingesetzt werden."
Doch mit Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro ist das Projekt selbst nicht ganz günstig. Immerhin muss die Stadt "nur" 455.000 Euro zahlen, der Rest kommt vom Bund.