Attraktionen so weit das Auge reicht: So schön war das Stadtfest

Dresden - Zwischen Mittags-Sommerhitze und heißer Nacht, zwischen Mittelalter und aktuellen Charts, zwischen Bratwurst und Bowle - das Dresdner Stadtfest "Canaletto" zündete drei Tage lang ein Programm-Feuerwerk mit über 1000 Künstlern für jedermann. Und mit Überraschungen. Ganz spontan trat am späten Sonntagnachmittag die Dresdner Erfolgsband "01099" auf, rappte 30 Minuten auf dem Theaterplatz.

Auf dem Theaterplatz rockten "Sascha Aust & Friends" (v.l.): Sascha Aust, Clarissa Karnikowski und Bernd Aust.  © Petra Hornig

Stadtfest-Chef Frank Schröder zieht eine Erfolgsbilanz: "Trotz der Hitze kamen rund 600.000 Gäste zum Stadtfest, die meisten natürlich in den Abendstunden. Dann waren die Straßen und Plätze voller Besucher."

Und die ließen ordentlich Geld in der Stadt. "Im Durchschnitt 53 Euro pro Tag und Besucher", weiß Tourismus-Chefin Corinne Miseer (49). Sie spricht von einem Gesamtumsatz über die Stadtfesttage von 92 Millionen Euro, einer Beherbergungssteuer von 1,3 Millionen Euro.

Über die Kaufkraft freuten sich rund 350 Aussteller und Gastrostände, darunter die "Hofzwanzig-Lounge" an der Schlosstraße.

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"Wir waren das erste Mal beim Stadtfest dabei. Es war rappelvoll auf der Piazza. Die Acai-Bowls in unserem Pop-up-Bistro waren jeden Tag ausverkauft", freut sich Gastronom Tomy Tran (30).

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Die Augustsubrücke war in den Abendstunden voller Flaniergäste.  © Petra Hornig
Das Boulevardtheater bespielte drei Tage lang - hier ein Auszug aus "Azzurro" - eine eigene Bühne auf dem Neumarkt.  © Petra Hornig

Auch einige Rettungskräfte waren im Einsatz: "Die meisten waren der Hitze geschuldet"

In den etwas kühleren Abendstunden drängten sich die Stadtfest-Gäste auf dem Neumarkt.  © Michael Schmidt

Mega-Trubel auch um die Bühnen auf dem Theaterplatz (u.a. Sascha Aust & Friends, Millennium Kid) und Neumarkt.

"Wir haben an unserer Bühne über 6000 Tickets fürs Boulevardtheater verkauft", freut sich Theater-Chef Olaf Becker (56). "Viele Gäste haben sich gleich für die ganze Spielzeit eingedeckt."

Trotz vieler Besuche kam es nur zu etwas über 100 Einsätzen und 16 Krankenhauseinlieferungen bei den Rettungskräften. "Die meisten waren der Hitze geschuldet und betrafen hauptsächlich Anwohner", freut sich Schröder über ein sicheres, gewaltfreies Stadtfest.

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