Mitten in Dresden! Maskierter Mann versucht Jungen (9) in Auto zu zerren

Dresden - Verstörende Szenen in Blasewitz. Ein maskierter Mann hat am Dienstagmittag versucht, einen Neunjährigen mit vorgehaltenem Messer in sein Auto zu zerren - das Kind konnte glücklicherweise entkommen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Auf der Ludwig-Hartmann-Straße wollte ein Kinderfänger einen Neunjährigen entführen.
Auf der Ludwig-Hartmann-Straße wollte ein Kinderfänger einen Neunjährigen entführen.  © Steffen Füssel

Wo ist der Maskenmann von Blasewitz?

Was bisher bekannt ist: Am Dienstag gegen 14.05 Uhr war der Junge auf der Ludwig-Hartmann-Straße unterwegs gewesen. Die 32. Grundschule ist nur wenige Hundert Meter entfernt, die Straßenbahnen der Linie 6 und 12 fahren im Zehn-Minuten-Takt.

An der Kreuzung Pohlenzstraße schlug der Kinderfänger zu. Wie die Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage erklärte, hielt unvermittelt ein schwarzer BMW mit Pirnaer Kennzeichen neben dem Schüler an. Ein maskierter Mann stieg aus, zückte ein Messer und stürmte auf das Kind zu. "Komm mit", rief er seinem Opfer noch zu und forderte den Neunjährigen auf, einzusteigen.

Dresden: Verkehrsversuch am Blauen Wunder: Morddrohung gegen Bürgermeister Kühn!
Dresden Crime Verkehrsversuch am Blauen Wunder: Morddrohung gegen Bürgermeister Kühn!

Doch der Junge handelte genau richtig und flüchtete sofort. Er blieb glücklicherweise unversehrt und konnte sich nach dem verstörenden Vorfall offenbaren.

Schockierender Zwischenfall in Blasewitz: Polizei sucht nach Zeugen

Die Polizei sucht nach Zeugen. (Symbolbild)
Die Polizei sucht nach Zeugen. (Symbolbild)  © 123rf/footoo

Nun suchen die Ermittler nach Zeugen und fragen: Wer kann Angaben zum Tatgeschehen machen? Wer hat den Vorfall zur Mittagszeit beobachtet?

Die Polizei beschreibt den Täter wie folgt: maskiert und schwarz bekleidet. Das Kennzeichen des schwarzen BMW beginnt mit "PIR".

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351 483 2233 entgegen.

Titelfoto: Montage: Steffen Füssel, 123rf/footoo

Mehr zum Thema Dresden Crime: