Probefahrt-Alarm: Kunde kommt mit Auto nicht zurück - schwer bewaffnete Kräfte rücken aus

Dresden/Radeberg - Schwer bewaffnete Einsatzkräfte mussten am Freitagabend ausrücken, nachdem ein Kunde (49) eines Dresdner Autohauses nicht von einer Probefahrt zurückkam.

Die Polizei rückte am Freitagabend nach Radeberg aus.  © xcitepress/Lucas Friedenhain

Der 49-Jährige besuchte am Vormittag ein Autohaus im Stadtteil Weixdorf, wo er vortäuschte, sich für einen VW Touareg im Wert von rund 19.000 Euro zu interessieren.

Von einer anschließenden Probefahrt kam er jedoch nicht wieder zurück, wie die Polizeidirektion Dresden am späten Freitagabend mitteilte.

Polizeibeamte fanden den entwendeten Gebrauchtwagen am Abend gegen 20.20 Uhr in Radeberg - dem Wohnsitz des Täters, der zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr im Touareg saß.

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Anschließend wurde es nochmal spannend, denn im Zuge des Einsatzes waren neue Details bekannt geworden. Aufgrund von Anzeichen einer Gefährdungslage rückten schwer bewaffnete Einsatzkräfte aus.

Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 am Samstagmorgen erklärte, ist der 49-Jährige kein Unbekannter, hat eine gewisse "polizeiliche Vita". Bereits in der Vergangenheit wurden bei dem Radeberger im Zuge von Hausdurchsuchungen Waffen und Munition gefunden.

Ein Zugriff erfolgte am späten Abend aus bestimmten Gründen aber nicht.

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Schwer bewaffnete Einsatzkräfte waren hinzugezogen worden, da von dem Täter eine mögliche Gefahr ausging.  © xcitepress/Lucas Friedenhain

Autodieb aus Radeberg noch nicht gefasst: "Wissen, wo er sich aufhält"

Letztlich wurde der Autodieb (noch) nicht geschnappt.  © xcitepress/Lucas Friedenhain

Der Polizeisprecher verwies dabei auf gesetzliche Vorschriften, wonach es Einsatzkräften zu später Stunde nicht ohne weiteres möglich ist, eine Wohnung zu stürmen.

Zudem wurde der "polizeiliche Zweck" des Einsatzes mit der Sicherstellung des Fahrzeugs und der Ermittlung des Täters aus Sicht der Polizei erfüllt.

Davon kommt der 49-jährige Deutsche natürlich nicht: "Wir kennen den und wissen, wo er sich aufhält", sagte der Polizeisprecher.

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Die Festnahme soll dann zeitnah erfolgen.

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