Die zwei Männer (26 und 44 Jahre) stehen im Verdacht, als Teil einer internationalen Callcenter-Bande einen Vermögensschaden in Höhe von über 400.000 Euro verursacht zu haben.
Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, nahmen die Betrüger am Telefon vor allem ältere Bürger ins Visier.
Dabei gaben sie sich fälschlicherweise als Polizeibeamte oder Bankmitarbeiter aus, um ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Für ihre Betrüger-Bande sollen die zwei griechischen Staatsbürger mit Wohnsitz in Oelsnitz/Vogtland zudem stets neue Konten eröffnet haben.
Das Duo wurde bereits im Juni des vergangenen Jahres im Zuge einer europaweiten Razzia in Griechenland festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert.
Damals ermittelten die Staatsanwaltschaft und die Cybercrime-Einheit des Landeskriminalamts gemeinsam mit EU-Kollegen gegen insgesamt 170 Beschuldigte, die seit 2014 als Teil einer Callcenter-Bande in über 30.000 Fällen einen Schaden von mindestens acht Millionen Euro verursacht haben sollen.
Beide Griechen sitzen seither in U-Haft. Der 26-Jährige machte bislang keine Angaben zu den Tatvorwürfen, der 44-Jährige stritt die Vorwürfe teilweise ab.