Dinner an ungewöhnlichen Orten: Vom Frisiersalon in die Dampfbahn
Dresden - Dinieren an ungewöhnlichen Orten. Ein Vier-Gänge-Menü und Weine in einer Location genießen, die im Alltag ganz anders genutzt wird. Das ist das Konzept der Schlemmer-Reihe "Unexpected" (zu deutsch: Unerwartet) der Gastgeber Matthias Gräfe (58, "Wein & fein") und Frank Ollhoff (47, "Petit Frank"). Am Dienstagabend verwandelte sich der Friseursalon von Holger Knievel (60) in ein Lokal.
"Um 13 Uhr waren meine letzten Kunden frisiert und dann haben wir umgeräumt", freut sich Knievel über das kulinarische Abenteuer mit rund 25 Gästen.
Die mobilen Frisierplätze zogen in den Hausflur um, Stühle wurden gestapelt, Föhne und Bürsten verstaut. Gleich neben dem Waschplatz wurde die improvisierte Küche von "Petit Frank"-Koch André Fröbel (39) aufgebaut.
Der zauberte Wurstsalat mit Wacholderschinken und Brie, eine Bouillabaisse, tranchiertes Entrecôte und Bourdaloue von der Birne auf die Teller. Dazu schenkte Darius Voisiat Weine von Schloss Proschwitz aus.
Wer jetzt auf den Geschmack kommt, sollte sich zwei Termine vormerken.
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4-Gänge-Menü in Lößnitzdackel geplant
"Am 15. April wird im Polizeirevier auf der Schießgasse geschlemmt", stellt Gräfe in Aussicht. Wo genau, hängt noch ein bisschen von der "Belegung" ab.
Schon am 14. Februar bittet das Gastgeber-Duo in den Lößnitzdackel. "Wir planen eine Bahn-Ausfahrt von 11 bis 14 Uhr - natürlich mit Proviant und Weinen. Je nach Nachfrage können wir bis zu 140 Gäste in den Waggons verköstigen", so Ollhoff.
Der Traditionsbahn-Verein ist von der Idee begeistert.
Auch, aber nicht nur, weil vom Ticketpreis in Höhe von 99 Euro die Hälfte dem Verein zugutekommt. Reservierung unter Tel. 0351/8 36 55 40.
Titelfoto: Bildmontage: imago stock&people, Foto Koch

