Da kam sogar Sachsens MP höchstpersönlich: Bundeswehr und EFW besiegeln wichtigen Vertrag

Dresden - Wichtiger Meilenstein für die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden: Am Montag hat das Unternehmen mit der Bundeswehr einen Direktvertrag über die Instandhaltung des Transporthubschraubers NH90 besiegelt. Den bedeutenden Moment wollte natürlich auch Sachsens MP Michael Kretschmer (51, CDU) nicht verpassen.

Sachsens MP Michael Kretschmer (51, CDU) sprach in seiner Rede von einem "besonderen Tag".  © Norbert Neumann

"Wir kämpfen hier im Freistaat dafür, dass die tarifgebundenen Arbeitsplätze erhalten bleiben und mehr werden", erklärte der Politiker. Mit dem Vertrag setze die Bundeswehr ein Zeichen dafür, dass die Wartung ihrer Militärtechnik in Deutschland verbleibe.

"Wir müssen uns jeden Tag gegenüber großen Konkurrenten behaupten", ergänzte EFW-Chef Jordi Boto (56).

Die Vereinbarung biete den rund 60 Mitarbeitern im Programm eine Job-Perspektive über viele Jahre hinweg, betonte er in seiner Rede vor einem NH90-Helikopter, der für die Unterzeichnung extra vom Ausbildungszentrum Bückeburg (Niedersachsen) nach Dresden geflogen kam.

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Bereits seit 2019 kümmern sich die EFW um die Wartung der NH90-Flotte – bislang jedoch als Unterauftragnehmer in Abhängigkeit zu Airbus Helicopters Deutschland.

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EFW-Chef Jordi Boto (56, l.) und Oberst Frederik Holz (51) vom Beschaffungsamt unterzeichneten den neuen Vertrag.  © Norbert Neumann
Pilot Jens (44) hatte die Maschine für die Veranstaltung gemeinsam mit zwei weiteren Besatzungsmitgliedern vom Heeresflugplatz Bückeburg nach Dresden gebracht.  © Norbert Neumann

Siebenjähriger Direktvertrag mit bis zu 130.000 Arbeitsstunden pro Jahr

Die Elbe Flugzeugwerke warten NH90-Transporthubschrauber fortan als direkter Partner der Bundeswehr.  © Norbert Neumann

"Mit dem neuen Vertrag sind direkte Entscheidungen zwischen den Elbe Flugzeugwerken und der Bundeswehr möglich", beschreibt Oberst Frederik Holz (51) vom Beschaffungsamt den großen Vorteil.

Der NH90-Nutzungsleiter zeigte sich begeistert von der hochmotivierten Arbeitsweise der EFW-Belegschaft und betonte die Notwendigkeit, größere Instandhaltungsmaßnahmen aufgrund der Komplexität an die Industrie auszulagern.

Der Direktvertrag läuft über sieben Jahre und umfasst bis zu 130.000 Arbeitsstunden pro Jahr, die von der Bundeswehr je nach Bedarf abgerufen werden können.

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Bei den Elbe Flugzeugwerken stehen insgesamt fünf Werkstatt-Plätze – sogenannte Docks – für bis zu fünf NH90-Hubschrauber zur Verfügung.

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