Hunderte Millionen Euro! SachsenEnergie investiert direkt an der Elbe

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Dresden - Für Hunderte Millionen Euro baut SachsenEnergie ab 2027 ein Flusswasserwerk in Dresden-Übigau. Jetzt gibt es eine erste Visualisierung - und neue, große Pläne für weitere Flusswassertechnik an der Elbe.

Das Flusswasserwerk in Übigau soll an klassische Industriearchitektur erinnern. Geplanter Betriebsstart ist 2030. (Visualisierung)
Das Flusswasserwerk in Übigau soll an klassische Industriearchitektur erinnern. Geplanter Betriebsstart ist 2030. (Visualisierung)  © SachsenEnergie AG

Zum Werk gehören ein Gebäude an der Washingtonstraße, ein unterirdisches Entnahmebauwerk an der Elbe sowie ein Pumpwerk.

Das Hauptgebäude sieht aus wie ein moderner Bürokomplex, soll laut SachsenEnergie an Industriefassaden anknüpfen, "wie sie Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden". Direkt an der Elbe entstehen neue Zuwegungen, die Brachfläche des künftigen Pumpwerks wird bepflanzt.

Noch gar nicht genehmigt, aber schon in Planung ist eine riesige 50 Megawatt-Flusswärmepumpe an der Marienbrücke. Das Flusswasserwerk soll die Wasserversorgung der Chipindustrie sichern, die Flusswärmepumpe dazu beitragen, Dresden zu dekarbonisieren.

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SachsenEnergie rechnet mit Baukosten in Höhe von 92 Millionen Euro, ab 2031 soll die Pumpe dann Elbwasser-Wärme in Fernwärme umwandeln.

Imposant: Die aktuell geplante, aber noch nicht genehmigte Flusswasserwärmepumpe an der Marienbrücke. (Visualisierung)
Imposant: Die aktuell geplante, aber noch nicht genehmigte Flusswasserwärmepumpe an der Marienbrücke. (Visualisierung)  © SachsenEnergie AG
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Von außen schindet das geplante Betriebsgebäude schon wegen seiner enormen Maße (18 Meter hoch, 50 Meter lang, 35 Meter breit) Eindruck. Im Außenbereich sollen bislang versiegelte Flächen begrünt werden, Sitzbereiche entstehen.

Titelfoto: SachsenEnergie AG

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