Dresden - Ein Wasserrohrbruch mit Folgen ... Ende Juli barst eine Leitung in der Erde und flutete Teile der Magdeburger Straße. Zwar wurde das Loch schnell gestopft, doch noch immer quälen sich Autofahrer durch die Baustelle nahe der Yenidze, die Straße bleibt stadtauswärts nicht befahrbar - was ist da los?
Rückblick: Am späten Samstagabend (25. Juli) war in der Nähe der Eissporthalle unter dem Fußweg eine ältere Trinkwasserleitung wegen Materialermüdung geborsten und hatte Fußweg sowie Teile der Gartensparte und Straße geflutet.
Die Feuerwehr sicherte einen Lichtmast, der wegen Unterspülung umzustürzen drohte. Schnell starteten Reparaturarbeiten der SachsenEnergie, tags darauf war die Leitung wieder dicht. Danach floss auch das Trinkwasser wieder - ganz anders als der Verkehr.
Um das Risiko eines erneuten Schadens zu verringern, erneuert der Energieversorger seit Ende August weitere Teile der Leitung. Betroffen ist ein rund 350 Meter langer Abschnitt zwischen Eishalle und Ballsportarena.
Damit bleibt die Magdeburger Straße nach vorübergehender Vollsperrung nur in Richtung Stadtzentrum befahrbar, der stadtauswärtige Verkehr wird über die Pieschener Allee umgeleitet.
Zusätzliche Prüfungen sorgen bei Erneuerung der Wasserleitung für Verzögerung
Doch eigentlich sollten die Arbeiten Ende Oktober abgeschlossen sein. Aber: "Die Erneuerung der Wasserleitung nimmt mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant", teilt eine Sprecherin von SachsenEnergie mit.
"Im Zuge der Arbeiten waren zusätzliche technische Prüfungen und Vorbereitungen für den neuen Rohrabschnitt notwendig."
Voraussichtlich Ende November sei die Baumaßnahme abgeschlossen - so lange müssen Autofahrer also noch Geduld haben.
Als "zumutbar" bezeichnet eine Sprecherin der Eislöwen die (Dauer-)Baustelle. Zu längeren Staus bei Spielen komme es allerdings, wenn es weitere Sperrungen gebe, etwa bei Laufveranstaltungen oder erst kürzlich bei den "Pyro Games".