DVB machen Haltewunsch wieder zur Pflicht: Ab Montag wird nur auf Knopfdruck gehalten

Dresden - Wer sich bereits daran gewöhnt hatte, dass Busse und Straßenbahnen auch ohne Knopfdruck an jeder Station halten, sollte sich jetzt besser wieder umgewöhnen.

Andere Regeln wie etwa die Maskenpflicht bleiben vorerst weiterhin bestehen.
Andere Regeln wie etwa die Maskenpflicht bleiben vorerst weiterhin bestehen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mitteilten, ist ab Montag (12. Juli) wieder der Druck auf die Haltetaste erforderlich.

Dresdner Straßenbahnen und Busse halten dann also wieder nur auf Knopfdruck oder wenn Fahrgäste an der nächsten Haltestelle zu sehen sind.

Der Stopp an jeder Station und das automatische Öffnen aller Türen, das mit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 eingeführt wurde, entfällt damit.

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Die DVB begründen den Schritt mit den gesunkenen Inzidenzwerten in Dresden sowie der "ohnehin geringen Infektionsgefahr". Außerdem soll damit ein schnelleres Vorankommen und das Einhalten des Fahrplans garantiert werden.

Möchtet Ihr irgendwo aussteigen, solltet Ihr daher rechtzeitig vorher die Haltewunsch-Taste betätigen.

Wenn kein Fahrgast den Knopf gedrückt hat und auch niemand an der Station zum Einsteigen bereit steht, darf ab Montag wieder durchgefahren werden.

DVB: Haltewunsch ab Montag bitte wieder ankündigen

Wird der Haltewunsch-Knopf nicht betätigt und es steht niemand an der Haltestelle, fährt der Bus oder die Straßenbahn weiter.
Wird der Haltewunsch-Knopf nicht betätigt und es steht niemand an der Haltestelle, fährt der Bus oder die Straßenbahn weiter.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Andere Regelungen, die im Zuge der Pandemie eingeführt wurden - wie etwa die Maskenpflicht oder die abgesperrte erste Sitzreihe im Bus - bleiben vorerst bestehen.

Anders als im Regionalverkehr verkaufen die Busfahrer der DVB auch keine Fahrscheine mehr. Tickets können an den mobilen Automaten in allen Straßenbahnen oder per Smartphone über die Apps DVBmobil und FAIRTIQ gekauft werden.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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