Zastrow unzufrieden mit DVB: Sparen an der falschen Stelle
Dresden - "Autolobbyist" Holger Zastrow (57, Team Zastrow) hält die geplanten Kürzungen im Liniennetz der DVB für falsch. Gespart werden müsse an anderer Stelle.
Statt Kürzungen im DVB-Kerngeschäft, wie sie OB Dirk Hilbert (54, FDP) fordert, müsse man an die strukturellen Probleme ran, kritisiert Zastrow: "Die DVB haben zu hohe Ausgaben und zu geringe Einnahmen." Die DVB lebten seit vielen Jahren über ihre Verhältnisse.
Unverständlich sei etwa der Personalaufwuchs zur Corona-Zeit. Zwar seien die DVB gut darin, Fördermittel für neue Bahnen und E-Busse zu besorgen.
Doch diese verursachten nun hohe Instandhaltungskosten, weshalb man künftige Investitionen überdenken müsse, fordert Zastrow.
Wie die Verwaltung auch müssten die DVB künftig mit weniger Personal die Leistung halten.
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Der geplante Ausbau der Linie 8 in die Nähe der Chipwerke verschlinge unnötig Millionen und sollte kostengünstiger mit Bussen umgesetzt werden.
Zudem fehle weiter Außenwerbung an Bahnen.
Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann, Eric Münch
