Erste Millionen aus Sachsenfonds fließen in Klinik-Ausbau

Dresden - Das sächsische Kabinett hat die ersten Gelder aus dem Sachsenfonds für Krankenhäuser freigegeben. Damit fließen Millionen in den Umbau der Inneren Medizin am Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt.

Das "Haus P" am Friedrichstädter Krankenhaus stammt aus dem Jahr 1869. Jetzt steht es vor einer umfassenden Frischekur.  © Pxcell/Stefan Häßler

"Damit stärken wir die medizinische Versorgung im ganzen Land und unterstützen die Kliniken bei der durch die Krankenhausreform angestoßenen, notwendigen Veränderung", so Sozialministerin Petra Köpping (68, SPD).

Das Städtische Klinikum plant, das denkmalgeschützte "Haus P" aus dem Jahr 1869 in der Friedrichstadt mit modernen Untersuchungs- und Behandlungsräumen auszustatten. Außerdem ist ein Anbau geplant.

Das Vorhaben "Haus P" ist Grundlage für die Umsetzung des Zukunftskonzepts 2035 des Krankenhauses. Davon stammen rund 27 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds und 64 Millionen Euro aus dem Krankenhaus-Transformationsfonds (Bund).

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Bevor der Beschluss wirksam werden kann, muss der Antrag vom Finanzausschuss des Landtages bestätigt und vom Bundesamt für Soziale Sicherung bewilligt werden, teilte das Sozialministerium mit.

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Der Freistaat stellt jedes Jahr rund 140 Millionen Euro für Investitionen in Krankenhäuser bereit, so das Sozialministerium. Allein bis zum Jahr 2030 werde Sachsen circa eine Milliarde Euro in die sächsischen Krankenhäuser investieren.

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