Alarm mitten in der Nacht: Heftige Rauchentwicklung, aber wo ist der Brand?

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Dresden - Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr Dresden am Sonntag auf die Kötzschenbroder Straße alarmiert: Doch die gemeldeten Flammen waren zunächst nicht zu erkennen. Die Rauchentwicklung wurde dennoch immer heftiger, der Schadstoff verteilte sich im betroffenen Gebäude. In einer Zwischendecke wurden die Kameraden schließlich fündig!

Die Kameraden brauchten etwas, um den Brandherd zu lokalisieren. (Symbolfoto gestellt von der Feuerwehr Dresden)
Die Kameraden brauchten etwas, um den Brandherd zu lokalisieren. (Symbolfoto gestellt von der Feuerwehr Dresden)  © Feuerwehr Dresden

Um 0.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem viergeschossigen, ehemaligen Industriegebäude in Mickten gerufen, das heute unter anderem von mehreren Kunst-Ateliers genutzt wird. Das teilte die Feuerwehr am Sonntagmorgen mit.

Ein Brand sei allerdings überhaupt nicht feststellbar, hieß es zunächst. Vor Ort erkannte der erste Führungsdienst schnell, dass dem nicht so war - im unteren Treppenhaus war beim Eintreffen der Kameraden schon überall Rauch.

"Ein Nutzer des Gebäudes empfing die Einsatzkräfte vor dem Objekt und berichtete, dass er zuvor erstmals in diesem Jahr einen Kamin in Betrieb genommen habe", berichtete die Feuerwehr.

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Doch der Brandherd ließ sich erst mal nicht lokalisieren. Der Rauch breitete sich in dem Gebäude immer weiter aus. Weitere Einsatzkräfte wurden nachalarmiert.

"Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung, Personensuche und Kontrolle der einzelnen Etagen in das Gebäude vor." Immerhin: Sich im oder vor dem Gebäude aufhaltende Personen kamen ohne Rauchgasvergiftung davon.

Dresden-Mickten: Schwelbrand in Zwischendecke entdeckt

Nach fast einer Stunde entdeckten die Einsatzkräfte dann endlich den fies versteckten Brandherd: Die Rauchursache wurde in einer Zwischendecke zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss lokalisiert! Ein Holzbalken direkt neben dem Schornstein schwelte vor sich hin. Die Feuerwehr setzte dem Ganzen per Strahlrohr ein Ende.

Gründlich wurde im Anschluss das gesamte Gebäude durchsucht. Dafür mussten einige Türen aufgebrochen werden. "Umfangreiche Belüftungsmaßnahmen" waren erforderlich.

Abschließend hieß es von den Kameraden: "Während des Einsatzes kam es auf der Sternstraße zeitweise zu Behinderungen des Straßenbahnverkehrs. Im Einsatz waren 62 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau, Löbtau und Altstadt, der U-Dienst sowie der B-Dienst."

Der Einsatz war kurz vor 3 Uhr am frühen Sonntagmorgen beendet.

Titelfoto: Feuerwehr Dresden

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