Einfamilienhaus in Cossebaude brennt: Wenig Löschwasser stellt Feuerwehr vor Probleme

Dresden - In der Nacht zu Samstag brach in einem Einfamilienhaus in Cossebaude ein Feuer aus. Das Gebäude steht in Vollbrand, die Flammen drohten zudem auf ein Nachbarhaus überzugreifen. Die Feuerwehr ist aktuell mit rund 70 Kräften vor Ort.

An der Liebknechtstraße in Cossebaude steht ein Wohnhaus in Vollbrand.  © Roland Halkasch

Der Brand an der Liebknechtstraße brach in der Nacht gegen 1 Uhr aus. Wie die Feuerwehr berichtet, steht das Gebäude mittlerweile "vom Keller bis zum Dach" in Flammen.

Glücklicherweise konnten die Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Der Schock über die Ereignisse sitzt aber tief.

Derweil kämpft die Feuerwehr nicht nur mit dem Großbrand, starker Wind hatte das Feuer zusätzlich angefacht und brachte dadurch auch ein benachbartes Wohnhaus in Gefahr. Dessen Bewohner wurden deshalb vorsorglich evakuiert und kamen derweil in einem DVB-Bus unter.

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"Es ist der Feuerwehr nur unter großen Anstrengungen gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude zu verhindern", so Feuerwehrsprecher Michael Klahre (46).

Ein weiteres Problem ist die Versorgung mit Löschwasser. Anfangs hatten die Einsatzkräfte nicht ausreichend davon zur Verfügung, Löschtrupps mussten sich deshalb immer wieder zurückziehen.

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Seit etwa 1 Uhr ist die Feuerwehr mit einem Großaufgebot vor Ort.  © Roland Halkasch

Wind und zu wenige Löschwasser machen Probleme

Wind und nicht ausreichend Löschwasser erschweren die Arbeit der zahlreichen Kameraden.  © Roland Halkasch

Es brauchte Verstärkung: Tanklöschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr wurden hinzugerufen, die anschließend einen sogenannten "Pendelverkehr" einrichteten. Seit Stunden wird Löschwasser also abwechselnd zur Einsatzstelle transportiert.

Die Feuerwehr bekämpft den Brand mittlerweile von Außen mit zwei Drehleitern und von innen mit jeweils vier handgeführten Strahlrohren. Dafür sind zahlreiche Kameraden unter Atemschutz im Einsatz, die aufgrund der hohen körperlichen Belastung ständig abgelöst werden müssen.

"An der Einsatzstelle herrscht eine starke Rauchentwicklung und ein starker Funkenflug, der zum Teil sogar dazu geführt hat, dass in mehreren Metern Entfernung auch noch Bäume sich entzündet hatten", so Klahre weiter. Deshalb wurden über die Warn-Apps und soziale Medien Anwohner im Umkreis von 500 Metern um den Unglücksort aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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Die Feuerwehr vermutet, dass sich der Einsatz noch mehrere Stunden bis in den Vormittag hinziehen wird.

Auch die Polizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Aufgrund der Löschmaßnahmen mussten der Bereich um die Liebknechtstraße, Albertplatz, Weinbergstraße komplett gesperrt werden. "Wir bitten die Menschen diesen Bereich zu meiden", erklärt der Feuerwehrsprecher.

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