Hubbühne defekt: Dresdner Feuerwehr muss Mann aus eiskalter Höhe retten

Dresden - Weil ein Mann in luftiger Höhe auf einer Hubarbeitsbühne feststeckte, musste am gestrigen Montagabend die Feuerwehr in der Dresdner Neustadt anrücken.

Da seine Hubbühne defekt war, war der Arbeiter in luftiger Höhe gefangen. (Symbolbild)
Da seine Hubbühne defekt war, war der Arbeiter in luftiger Höhe gefangen. (Symbolbild)  © 123rf/lucapbl

Gegen 21.30 Uhr hatte die Polizei die Retter zur Unterstützung angefordert. In der Magazinstraße hatten Baumarbeiten zu einer Misere geführt.

Der Fahrkorb einer Hubbühne, auf der sich ein 44-jähriger Mann befand, ließ sich nicht mehr einfahren. Die männliche Person hatte darauf zuvor mit einer Motorkettensäge Baumpflege betrieben.

Da die Temperaturen am Montagabend bis zum Gefrierpunkt gesunken waren, erlitt der Mann eine Unterkühlung.

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Um Schlimmeres zu verhindern, brachten die Feuerwehrleute eine Drehleiter in Stellung und retteten den Arbeiter aus dem ausgefahrenen Fahrkorb.

Daraufhin wollte ein Notarzt den Mann untersuchen, dieser verweigerte aber die Behandlung. Aus diesem Grund übergab man ihn der Polizei, die einen Alkohol- und Drogentest durchführte. Dabei schlug der Drogentest positiv auf Cannabis und Amphetamine an.

Gegen 22.44 Uhr war der Einsatz dann beendet. Insgesamt zwölf Kräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt waren vor Ort.

Wie sich herausstellte, war die Hubarbeitsbühne defekt und hätte "grundsätzlich gar nicht benutzt werden dürfen", heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Eine Genehmigung hatte der 44-Jährige nicht. Demnach war die Abstützung kaputt und verhinderte das Einfahren des Arbeitskorbes.

Erstmeldung, 10.40 Uhr, zuletzt aktualisiert: 14.58 Uhr

Titelfoto: 123rf/lucapbl

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