125 Jahre Erich Kästner: So feiert Dresden den Vater von "Emil und die Detektive"

Von Heiko Nemitz, Jakob Anders

Dresden - "Alles Kästner" oder was? Unter diesem Motto feiert die Landeshauptstadt Dresden in diesem Jahr den Geburtstag einer ihrer wichtigsten Söhne: Erich Kästner (1899-1974) wäre 125 Jahre alt geworden. Zelebriert wird mit einer Veranstaltungsreihe.

Für "Alles Kästner" arbeiten verschiedene Kulturhäuser Dresdens zusammen. Dadurch entstand zum 125. Geburtstag des Schriftstellers von Weltrang ein reiches Veranstaltungsprogramm.
Für "Alles Kästner" arbeiten verschiedene Kulturhäuser Dresdens zusammen. Dadurch entstand zum 125. Geburtstag des Schriftstellers von Weltrang ein reiches Veranstaltungsprogramm.  © Norbert Neumann

"Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!" oder "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Wie kaum ein anderer hat Kästner es verstanden, komplizierte Inhalte in ganz einfacher Sprache zu verfassen.

In der Königsbrücker Straße geboren, erlangte er vor allem durch seine Kinderbücher Weltruhm. Das Buch, das ihm den Durchbruch verschaffte und das noch heute jedes Kind kennt: "Emil und die Detektive".

Annekatrin Klepsch (46, Linke): "Mit Kästner haben wir die Chance, in diesem Jahr neben dem Maler Caspar David Friedrich auch den Blick auf einen anderen großen Sohn der Stadt zu richten, dessen Werke uns bis heute begleiten. Und ebenfalls mit nationaler Ausrichtung", sagt die Kulturbürgermeisterin. Rund 30 verschiedene Events sind geplant, darunter Ausstellungen, Lesungen Liederabende, Theaterstücke und eine Audio-Führung.

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Am 23. Februar, dem Tag von Kästners 125. Geburtstag, veranstaltet das Erich Kästner Haus am Alberplatz "Kästner-NON STOP", ein öffentliches Leseprojekt nach Motiven des Buches "Als ich ein kleiner Junge war".

Vor 50 Jahren verstarb mit Erich Kästner einer der bedeutendsten Söhne Dresdens, ein selbsternanntes "ewiges Kind", dessen Literatur für immer fortlebt.
Vor 50 Jahren verstarb mit Erich Kästner einer der bedeutendsten Söhne Dresdens, ein selbsternanntes "ewiges Kind", dessen Literatur für immer fortlebt.  © IMAGO/ZUMA/Keystone

Wer sich in die Schar der Vorlesenden einreihen möchte, kann sich unter Angabe einer Textpassage und der gewünschten Uhrzeit bis 31. Januar anmelden: kontakt@kaestnerhaus-literatur.de.

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann, Imago/ZUMA/Keystone

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