Dresden - Egal, ob "Zimtrenette", "Roter Fuchs" oder "Prinzessin Luise" - die Berliner Getränkemarke "Ostmost" machte am Freitag Stippvisite am Johannstädter Elbufer und pflanzte gemeinsam mit dem Dresdner Streuobst-Verein Wunjo acht alte Apfelsorten.
Das Ziel? "Wir wollen die Vielfalt und die Streuobstwiesen, die wir haben, erhalten. Es gibt zum Beispiel alleine rund 800 verschiedene alte Apfelsorten. Wir machen Ähnliches in Berlin, da arbeiten wir auch schon mit einem Streuobst-Verein zusammen", betont Ostmost-Sprecher Lukas Küttner (41).
Die Auswahl der Bäume fiel dabei vor allem auf Sorten, die angesichts des Klimawandels den Wetterbedingungen an der Elbe besonders standhalten.
"Auch aus Produktsicht ist ein Apfelsaft aus verschiedenen alten Sorten viel reichhaltiger und intensiver als eine einzige moderne Sorte", erklärt Küttner.
Im November kommen dann mit Esskastanien und Maulbeeren noch weitere Bäume zur Streuobstwiese am Fährgarten Johannstadt dazu. "Das wird eine Generationsarbeit sein. Denn wir pflanzen die Bäume nun, doch bis ein Obstbaum sich etabliert hat, die Krone und das Wurzelwerk entwickelt hat, kann es bis zu 15 Jahre dauern. Dann werden unsere Kinder die Früchte ernten."