Dresden - Das Bandprojekt "Sascha Aust & Friends" tritt nur viermal im Jahr gemeinsam auf. "Saisonabschluss" ist in diesem Jahr das Stadtfest "Canaletto". Am Samstag (19 Uhr) rockt Gitarrist Sascha (45) mit seinem Vater Bernd Aust (81) von der legendären DDR-Band electra ("Tritt ein in den Dom"), Sängerin Clarissa Karnikowski, Frederik Sunesen, Andreas Krug, Susann Omorogbe, Thomas Hübel und Tom Vogel die Hauptbühne auf dem Theaterplatz.
Im Vorjahr mischten die acht Musiker mit Hits von Prince, Tina Turner, Tom Petty bis Westernhagen die Bühne am Schlossplatz auf.
"Zuerst war ich sehr skeptisch, weil die Bühne keinen Hintergrund hatte und das Publikum um uns drumherum stand", gibt Rocklegende Bernd Aust zu.
"Aber dann war es ein grandioser Erfolg, der den Platz fast sprengte."
Deshalb ziehen Papa und Sohn in diesem Jahr auf die Hauptbühne um, spielen in exakt einer Stunde und 15 Minuten 16 Titel ein.
"Das Stadtfestprogramm ist auf die Minute getaktet", sagt Sascha Aust. Ein Song darf natürlich nicht fehlen: der electra-Hit "Nie zuvor" (1983).
Sascha Aust und Clarissa Karnikowski wagen sich an ein Duett
"Wenn man so lange wie ich Musik macht, fühlt man sich ja manchmal alt und man denkt, keiner kennt die Musik mehr. Aber nein, das Publikum singt die electra-Songs noch mit", freut sich Bernd Aust.
Sascha Aust und Clarissa Karnikowski wagen sich stattdessen an ein Duett, mit dem Tina Turner und Eros Ramazzotti 1993 einen Superhit landeten: "Cose della Vita".
"Keiner von uns spricht Italienisch", geben Sascha und Clarissa zu. "Aber wir haben uns den Text eingetrichtert und dann beim Italiener dem Koch vorgetragen."
Der Muttersprachler nickte die Hörprobe mit den Worten ab: "Für Deutsche ganz gut." Ende eines jeden Konzertes bei "Sascha Aust & Friends" ist und bleibt "Purple Rain" von Prince. Danach tritt beim Stadtfest "Millennium Kid" auf.